Blick des Odysseus: die Trotzki Kamenew Retusche - Lenins Rede am 05.05.2011

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Loesung Form Wirklichkeit den Mix.it (
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Blick des Odysseus 10/10 - als bisher einziger Film in meiner Liste.

"Macht Rhizom, nicht Wurzeln, pflanzt nichts an! Sät nicht, stecht!
Seid nicht eins oder viele, seid Vielheiten! Macht nie Punkte, sondern Linien!
Geschwindigkeit verwandelt den Punkt in eine Linie! Seid schnell, auch im Stillstand!"
[Deleuze/Guattari:1977:S.41] (5)

"Die Führer der Opposition wurden durch
behördlichen Befehl der G.P.U.(der geheimen Staatspolzei)
genau wie in der zaristischen Zeit verbannt.
Sie erhielten die Aufforderung, sich in vierundzwanzig
Stunden bereitzumachen"

 [Trotzki, Leo: 1930:S.279] (6)

"So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
um 43.000 auf 474.000,
  Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von
429.000 auf 431.000 nach oben korrigiert.
"
Frei Übersetzt nach: US-Arbeitsministerium am 05.05.2011


"Deluze und Guttari werfen linguistischen Modellen wie dem von Chomsky vor,
nicht abstrakt genug zu sein, weil sie nicht die Möglichkeit
der „Konnexion einer Sprache mit semantischen und
pragmatischen Aussageverkettungen“
[Deleuze/Guattari:1977:S.12] (7)
untersucht."

rhizom by thon

[ Update 25.01.2011 ]

Theodoros (Theo) Angelopoulos der „Blick Griechenlands“ ist tot. Angelopoulos war einer der ganz wenigen Regisseure, die abstraktes "Philosophieren" in Bilder und Geschichten großartiger Komplexität verdichten konnte. Bisweilen märchenhaft verwobene Gedanken gleiten assoziativ geschnitten nicht nur an unseren Augen vorbei, sondern waren stets Aufforderung "mitzudenken" - "mitzuschweben" - Angelopoulos - nicht nur ein Regisseur - ein Dichter der Bilder. Mit ihm verliert das europäische Kino seinen vielleicht anspruchsvollsten und abstraktesten Regisseur - es verliert einen einzigartigen Blick der dem Kino jenseits aller traditionellen Konventionen - jenseits des Mainstreams und der flüchtigen Modeerscheinungen etwas einzigartiges gab - die Fähigkeit zu denken, und so auch die Fähigkeit sich selbst zu erkennen. Sein Tod hintelässt eine schmerzliche Lücke. Angelopoulos starb am Dienstag während der Arbeit für seinen neuen Film "Das Andere Meer", in dem er die dramatische Finanzkrise in seinem Land kommentieren wollte. Er wurde von einem Motorrad erfasst, als er nahe der Hafenstadt Piräus eine Straße überquerte.

[ Update 05.10.2011 ]

Also bei dem Film mal vorweg - zum besseren Verständnis - es geht um den Verlust der Unschuld - und darum geht es auch bei Lenin - die Filmrolle ist nicht mal entwickelt - geschweige denn kopiert - sie ist in diesem Zustand das was Film eigentlich ist - und man sieht ihn nicht - er ist wie eine Idee - darf man Film entwickeln - und damit wird auch die Frage - darum geht es den ganzen Film über - gestellt - wann ist der richtige Zeitpunkt den Film zu entwickeln - gibt es den (Entwicklen wörtlich im chemischen Sinne) - Hier stellt ein Film in der abstraktest möglichen Form die abstrakteste Frage die man an Film stellen kann - unnötig zu erwähnen, dass dies kein Film im Film ist, auch nicht gedanklich - es ist ein unentwickelter Film in einem unentwickelten Film, der jedoch so tut - als ob er entwickelt sei, aber in seine "Reinform" zurück will - zurück in die Dose - mur dafür ist er kurz aus der Dose gesprungen - aber kommt nicht in sie zurück - so sehr er sich auch bemüht - seine Figuren stehen so still - warten gleichsam auf die Dose - usw. (da fängt es erst an- immerhin reist Keitel durch ein geschundenes Europa ....) und das ist es warum Keitel weint - weil der Zeitpunkt falsch war, und dies spührt er - da ist es schon zu spät - das ist die Kurzfassung - des Filmes. Mehr kann man mit Film nicht fragen - aber man kann es anders fragen - muss man aber nicht - meiner Meinung nach ist "Blick des Odysseues" jedoch bisher der einzige Film der je gedreht wurde, der diese Frage ernsthaft versuchte - er ist der einzige wirkliche Film über Film und auch über die Proportion zwischen Dose und dem was wirklich drin ist - (als Nebensatz: Theater kennt diese (auch technische) Proportion nicht - weshalb ich dort stets etwas schmerzlich vermisse).


("Retusche" geht auch anders -  Lenin als Marx-"Philologen" - und Marx als Bibel stets zur Handträumt von der Wiederkehr der Ewigkeit - ich habe dies noch nie verstanden, aber weil dies wunderbar in die Retusche passt - und auch sonst - die Statik des Textes, die des Fotos noch bei weitem übertrifft, und wir uns hier, ich mein auf Swashmark, auf der Ebene der absoluten Kaderschulung befinden -- fragen wir uns heute angesichts dieses Textes (Text ist ungleich Person) in unserem Marx Telekoleg: Kann ein Text Lenin als Marx "Philologen" bezeichnen, um im letzten Abschnitt ungefähr zu sagen [ wer Sozialkritik, die nicht ihre Position offen und so weiter] - als drohenden Abschluss eines Textes über Ideologie - ein Museum, der Text ein lebendes Museum - welches als einziges Ausstellungsstück den Leichnam Lenins nicht aufbewahrt - sondern sozusagen imaginär aus der Kremelmauer klaut - um dann seine Einbalsamierung - und nicht den Leichnam - ewig auszustellen - als Mahnmal - hier der "Ideologie" . also Marx - und alles (auch Engels) - sich selbst - über Lenins Balsamierung erschließend - dies ist eine Geste - und es ist eine Himmelfahrt des Marx - geronnen - deshalb sogleich, zurecht, vom Finanzteil hinfortgespühlt - und ja -- PROST!

 (Noch was zum weiterkauen: Wie man es auch dreht und wendet - es ist immer die Frage nach der "Dialektik" von "Partei und Klasse" (was natürlich voraussetzt, die Annahme - es gäbe Partei in Reinform und es gäbe Klasse in Reinform - sowas hat es nie gegeben, wird es nie geben - es ist eine Illusion - weshalb eine traditionelle mechanische Synthese grotesk wäre und eine Spirale in Gang setzen würde - die, die Pforten der Hölle öffnet - bzw. die Wahrnehmung immer weiter in Richtung mechanischer Reinformen treibt - gut vielleicht die beiden vom Lesezirkel - die nur bei sich sind - die aber so fliehen vor der organischen Realität - die diese Reinformen nicht kennt - wohl aber "Viele" "wuchernde" Widersprüche - die erst systemisches Wahrnehmen - "Blick des Odysseus" - ermöglichen - diesem darf man keine Reinform aufzwingen - weil man dann nicht mit Politik - sondern mit illusorischer Erziehung beschäftigt ist - viel mehr muss man "Partei und Klasse" als systemischen Prozess zusätzlich "katalysieren" - sozusagen - dadurch ändern sich die Katalysatoren ebenfalls dauernd - das statische Verhältnis löst sich auf - der Punkt wird tatsäcchlich zur Linie - es wird hybrid, fluid, verwachsen - chaotisch - systemisch [Attraktoren] - dabei entstehen keine "Sprünge" es entstehen sprunghafte Prozesse, die auf einen weiteren, aus ihnen hervorgehenden Prozess, wiederum als Katalysatoren wirken - deshalb sind sie nicht reformistisch, nicht opportunistisch sie sind hybrid revolutionär - und werden es erst dadurch, dass sie niemals stillstehen, stocken sie, verlieren sie ihren revolutionären Charakter - das hat nichts mit Anarchismus zu tun.) - Lenin - die Avantgardepartei - Luxemburg - Spontanität und Organisation - die Rolle des Opportunismus usw. eine sehr alte Frage - die sich letztlich überhaupt nicht aus "Marx" ergibt  - was sagt Marx schon zu diesem Verhältnis? Manifest? Pffff - nur eine Hymne vor seiner Zeit nur noch ein Symbol.

Es gibt Spuren - wie etwa die Aussage, dass auch das Kapital zu "organischeren Zusammensetzungen neigt" (Schritthalten mit dem Kapital - nicht mit dem Leiden was es anrichtet . das ist die Falle die es stellt) - Gerade diese Frage kann also nicht mit traditioneller Dialektik beantwortet werden - dafür steht, scheinbar paradoxerweise, gerade Russland - denn Russland war ein letztlich sehr primitiver Agrarstaat - von dem ich sagen würde - man kann einen Bauernaufstand probieren - vielleicht 1848 Kommunen erreichen - man konnte niemals - völlig unmöglich - auch nur den Zipfel einer "sozialistischen" Revolution fassen  - der Krieg - er hat soviel ermöglicht - unmögliches scheinbar möglich gemacht - und doch spielt er kaum eine Rolle - ja sogar Lenins Reise - was - leider - realistischerweise "Züge" eines Putsches und damit eben die letzte Konsequenz eines statischen Verhältnisses zwischen Partei und Klasse annehmen musste - die Illusion einer Revolution, oder besser der so inbrünstige Wunsch nach ihr, die so große Hoffnung - dass man den Fehler eigentlich nicht verfluchen kann, weil durch die Politik der Bolschewiki - eine Möglichkeit erträumt wurde - bla.bla.bla - damit - schon vom ersten Moment an - öffnete man die Büchse der Pandora - die  hier den Stalinismus ausspuckte - diese Büchse hätte man nicht öffnen dürfen - nicht dort - nicht dann - das wäre "Marx Philologie" gewesen - zu lassen - da in dem Moment - und so ist gerade fraglich in wie weit auch dieser Aufstand - als der Aufstand eines "Marx-Philologen" gesehen werden kann, und doch - was wäre Lenin ohne den "Roten" Oktober - Handwerklich war es geschickt - aber ist Handwerk alles - ist das Politik - ist Politik ein Handwerk?

Immer wieder erwischte einen dieses Problem - sogar umgekehrt - als die Bauern der dritten Welt - Vietnam, Kuba etc.pp. zum leuchtenden Beispiel für die Industriearbeiter des Westens - 68 - werden sollten - es kann nicht funktionieren - und so wurde es eine moralische "Aktion" - eine kulturelle "Aktion" - ist das politisch - ist es "Marx-Philologie" von Volk statt von Klasse zu sprechen - oder ist "Volk" die Konstruktion derjeniegen /(Kleinbürger)/ - die keine Klasse haben - bzw. keine Sprache - keine Geste finden - mit der sie "ihre" Klasse erreichen könnten? Was wäre dies - eine gelebte Illusion - die so weder Partei noch Klasse hat - dennoch dauernd über das Verhältnis zwischen dieses beiden streitet - Beharrung - Rechtfertigung -> Baumschule -> Verstrickung in einen scheinbar gelehrten Kosmos der Selbstreferentiallität - Marx der Märchenonkel. Ein Kosmos der letztlich sowas ist wie alls Fahrpläne aller Bahnöfe auswendig zu kennen, um dann vorherzusagen wann der Zug ungefähr kommt - Foucault - okay was zum knobeln - was vielleicht albern ist - aber einen Gedanken wert - Foucault sieht aus wie Lenin - schon witzig - Lenin/Foucault - Marx über Hegel - Hegel bemerkte irgendwo alle Dinge zweimal - Foucault Farce - Lenin Tragödie.

Was organisierte Lenin? - Bauern - ein Denkfehler - der durch Ideologie entstand - weil weder die Frage nach Klasse - noch nach Partei (Bolschewiki - keine Partei - sondern ein Flügel der Sozialdemokraten - falsch und  unpräzise beantwortet wurde - also ein Luftgebilde - wieder abstrakter) so gekautes ausspucken - daraus können wir für heute nur lernen, wie man es NICHT macht - aber die Gefahr ist gering, in Ermangelung von Bauern - allerdings gib es viel Volk.

Trotzki hat sich zunächst beteiligt - später begann er an Vielem (historischem) zu zweifeln, wovor er leider zurückschreckte war energische Selbstkritik - er hatte keine abstrakt-systemische Analyse der russischen Prozesse - aber Beschreibungen - doch er war auf dem Weg dahin - mit der immer noch recht statischen permanenten Revolution, die zu stufig und zu wenig fluide ist, die aber auch noch in der Entwicklung war - das Träumen und Sehnen jedenfalls, dies muss aufhören es ist lediglich eine Ornamentik - und da geraten wir mit der 12. These tatsächlich in Schwierigkeiten - denn wenn Philosophie NUR erklärt - aber nicht sofort verändert - wie denkt man dann über das nach was sich verändert - durch das Nachdenken über die Veränderung - das ist eine echte Lücke im Marxismus - die sowas wie Selbstkritik und Selbstreflexion schon im Ansatz als viel zu gernigwertig schätzt - was in Langsamkeit und mangelnder organischer Zusammensetzung mündet!? Kritik wird damit also viel zu gering geschätzt - das ist das was in der Büchse war. Wie man es auch immer dreht und immer wenden mag.

Doch dazu irgendwann mehr.)


Aber diese Form der Leninrezepzion ist noch mehr - oder besser - es ist noch mehr nicht - es ist nicht materialistisch - es ist idealistisch - denn es reduziert in der Regel schon im Ansatz die komplexen und widersprüchliche historische Phase in der Lenin Revolution machen konnte - auf ganz wenige Aspekte [da muss man zum Beispiel Motivlagen während des ersten Weltkrieges berücksichtigen] - damit reduziert es zunächst - um aus der Reduktion den großen Schluss zu ziehen - das Wichtigste - was man zu Ideologie sagen kann ist - dass sie IDEALISTISCH ist - weshalb Hegel und nicht Marx - der große Ideologe war - weshalb die Staatskapitalistischen Staaten Hegelsche Staaten waren - - Philologie reicht nie - sie ist hier eine Umschreibung für einen "philosophischen" Versuch, und sie wird als Philologie (heimlich) bezeichnet - und kommt auch in deren schwadronierendem Gewande daher - weil - MARX als Gott - 12. These über Feuerbach - nicht sein kann was nicht sein darf - eine idealistischer - historisierender Leninist - könnte so schreiben - das ist mir schon öfter untergekommen.

Wer nun im Telekoleg wirklich eine gute Note bekommen will, der sucht schnell alle passenden Zitate, Stellen usw. raus - geht problemlos mit den Alten - wenn man Luxemburg aufnimmt - dann hat man ihn. Diese Form der Lenin/Marx/Engels Rezeption entstand erst NACH Stalin - denn es ist eine Rezeption, die auch von den "Philologien der Stärke" von der Verklärung der Geschichte lebt.

Wenn man sich nun die Essenz des Marxschen Werkes anschaut - die Essenz - nicht all die Briefe - nicht all das was einen Gott charakterisieren soll, in der Geste des Jüngers - der sich um Distanz bemüht - wo doch dieses Bemühen gerade nicht verbergen kann, dass eine "Verehrung" bleibt - wo würde diese Essenz heute erscheinen - im Wirtschaftsteil - irgendwo als abstraktest möglichstes was man zwischen Volkswirtschaft, Anlagestrategie etc.pp. und News unterbringen kann - warum also - wenn überhaupt - wenn einer der Namen der Alten fällt - warum fällt er immer, fast immer, im Feullautaing?


  Da staunte die Fliege (sitzt oben auf dem vertikalen Teil - ist in dieser Größe erst auf den zweiten Blick zu erkennen.) nicht schlecht als sie bemerkte, dass es gar kein Scheisshaufen war, sondern ein durch einen Blitzschlag umgeformter Corpus Christi - sie flog nach Köln und verirrte sich in den Dom - dort setzte sie sich auf den Rand eines der kleinen Weihwasserbeckleinschen am Eingang - ein ungeschickter Gläubiger benetzte seine Finger um sich zu bekreuzigen, dabei stupste er die Fliege unbemerkt in das Weihwasser, nach einem qualvollen Todeskampf starb die Fliege im Kölner Dom - so irgendwie wird es auch mit dem Blitzschlag (oder Korrosion - Oxidation so oder so) gewesen sein, der dieses Kreuz auf einem uralten Friedhof in Tschechien derartig verformte - ich habe hier also, und darauf lege ich Wert - fotografiert, was ich vorfand, und genau so ist es auch gemeint, es ist das realitätsgetreue Abbild einer vorgefundenen Realität - ob einem die Assoziationen nun passen oder nicht - es ist wie es ist - ( es ist die "Dialektik" eines Blitzschlages - allerdings ist die Fliege hier "formal" nicht mehr durch alte Dialektik zu greifen - sie ist "Attraktor" sie ist Dynamik bla.bla.bla. nur zur Erinnerung - aus dieser Dynamik aber entsteht das "sich selbst erkennende Bewusstsein" des Bildes - - also: das "Irren der Kreatur - das "Rätseln der Fliege" und so weiter - damit erst kommt ein sich selbst als solches wahrnehmendes Bewusstsein in die Konstellation, da wir es ja ansonsten mit bewusstseinslosen Dingen wie Blitzen, geformten Metallen und einer Fliege zu tun haben - Dialektik der Natur - Engels - aber eben dynamisiert) - alles andere wäre auch viel zu gekünzelt und ausserdem ziemlich blasphemisch, aber vor allem dUMM und platt (und das hinhängen würde dem ganzen zwar ebenfalls ein "sich selbst erkennendes Bewusstsein" "einen gerichteten Willen" geben - ABER - es wäre ein ideologischer Wille - ein ideologisches Bewusstsein - was nicht erkennt - sondern die Erkentniss durch Definitionen VERSPERRT - MANIPULIERT - aus einfachererm "epischen" Theater wird komplexes - rekombinantes "sich selbst erkennendes" Theater - aber dazu an anderer Stelle mehr.)  - also wenn man dies absichtlich hinhängt - ist es platt und dumm, wenn sie nun ein gewisses Gefühl bekommen, dann wissen sie nun was einem "Marxismus Philologen" passieren kann, wenn er sieht, dass seine ideologische Wahrnehmung mit Nichts als der Realität konfrontiert wird, dieses Gefühl sorgte für den Eispickel in Trotzkis Kopf.


Weil dort der Tummelplatz des nicht so Relevanten ist - des Entschärften - des von der "Wirklichkeit" distanzierten - dort sind die Profis - die den sonst Wirtschaftsteil oder Politikteil Lesenden - die Freizeit mit ihren Darbietungen versüßen sollen - indes - Marx ist in gewisser Weise sowiso immer im Finanzteil - auch heute noch - das muss man garnicht erwähnen - ins Feullotain - da muss man ihn schon reinzwingen und macht ihn damit gleich zum Freizeitgestalter - das ist sowas wie die Dialektik der Marx-Rezeption - duch alle Rubriken - kann man auch mit dem Autoteil probieren.

Aber - das was eigentlich aus dem Finanzteil via Wirtschaft in den Politikteil wandern müsste - dies - dies - werden wir schon selber machen müssen - und zwar so wie es uns passt - und wie es heute passt - dies aber ist viel näher an Trotzki und Luxemburg und auch an Lenin - als alles was man über sie schreiben könnte um etwas über heute zu sagen - weshalb die einzige Relevanz - alles was im Feullaitang so geschrieben wird - im Marxschen Sinne - letztlich nur für die Rubrik "Kunstmarkt" etc.pp. geschieht - und aus diesem dann wieder zurückkaskadiert und auch aufs Kino knallt - so hätten wir also alles wieder hübsch beisammen - ein Schelm wer böses dabei denkt - damit wären wir beim "Lenin"-Fetisch, (denn nur der kommt ins Feulloztong) - bei der 4. These - und die 6. These im neuen Buch vom Haug -- dies kann man auch noch mitnehmen, überschlagsweise - schließlich - Frankfurt/Main nicht Oder?  

Verwirrung - nur einer kann es besser als ich. Wenn man also sagt - "Back to the Roots" - dann sagt man gerade NICHT - zurück zu den ALTEN - sondern man sagt:



MACHT ES WIE DIE ALTEN! ABER MACHT ES HEUTE! Das ist ein erheblicher Unterschied - und mit den Denkmälern, die nur gut sind damit die Tauben drauf scheissen können - kommern wir zur Elektronic Disturbance des CAE (mal wieder) was soviel mehr von Lenin heute hat - als vieles was "über Lenin" geschrieben wird. Und doch ist es nur ein "Türöffner" ein Portier - ein Schwellenhüter - und genau dies war Lenin nicht mehr aber auch nicht weniger. Lenin heisst loslassen - und nicht festhalten - und dies galt für alle der historischen Genossen, die es nicht mit Stalin hatten, und so gilt es weiter - die vornehmste Art des Revolutionärs ist es loslassen zu können - zur rechten Zeit - und dies hat Trotzki in der permanenten Revolution thematisiert  und nun wurde es weiter thematisiert - und wenn es nicht immer weiter thematisiert wird - dann debattieren die in allen Farben im Bundestag bis zum jüngsten Tag - und es wird sich nichts ändern, weil sie entweder auf den "Lehrer" warten (um Führer hier mal zu vermeiden), oder es anders nicht endlich selber machen - für sich. 

Immer wieder keine Verbindungen und Verästelungen, keine Widersprüche, keine Dynamik, keine "Attraktoren" - die Wahrnehmung stimmt also nicht einmal mit dem Stand der Naturwissenschaften überein - behauptet aber "Materialismus" - aus einer Routine, die durch lange Selbstvergewisserung und unhinterfragte Fremdbestätigung entsteht - der  "Nukleus" - einen "Gott" auf den sich alles bezieht - der Einzige statt die Vielen - der Punkt statt der Linie - der Weg statt der Vernetzung - der Stalinismus und der ganze erstarrte romantisierenden Restkitsch kleinbürgerlichen Marxismuses - und so hätten sie es auch am liebsten - (Welch eine kleinbürgerliche Wortwahl/Zeichenwahl - - "kleinbürgerlich" im Sinne von zuvor angesprochenen imaginär nicht halluzinierten digitalen reaktionären Lebenskicks - indes - Marx - brauchte keinen Marx - keine geborgte Sprache - oh Winter du machst alles zu Eis (vor dem Klimawandel).) war - kann man sich sowas vorstellen - man kann - und damit lassen wir es auch sein - und schalten direkt nach Griechenland, denn die wahre Lage in Russland, die kennen wir ja bereits.

(Wer gerne MarxPhilologe geworden wäre, es aber nur bis zum Lenin-Schwärmer (TM) schaffte - und Marxismus für eine Buchreligion hält - der sollte sich als "Lenin - Philologe", auf die Bühne setzen und schwärmen - sonst nichts - so trifft der letzte Satz eben den, der ihn ausstösst, rührend.


 
 

Hätten wir das auch geklärt. Danke wegtreten, zu den Waffen.)

)



 

Dennoch sehen wir welche Rolle Fotos im politischen Zusammenhang spielen. Da dieses Projekt auch darum kreist verschiedene Formen des Kapitalismus zu definieren, und wir hier ja schon einmal auf "Die wahre Lage in Russland" hingewiesen haben, wollen wir uns nun die Trotzki Kamenew Retusche anschauen, die wie kaum ein anderes fotografisches Dokument den Weg des Ostens, der Sowjetunion, in den bürokratischen und nationalen Staatskapitalismus dokumentiert. Dabei ist nicht das Foto selbst interessant - sondern, natürlich, die Tat - die offensichtliche "Notwendigkeit" einer Retusche. Das ist alles altbekannt - nichts neues - um so mehr muss man sich über die Medien-Maschinerie wundern, die nichts besseres zu tun hat als just auf das "Beweisfoto" abzuheben, wie wir,  oder die Semantik des H. Clintonschen "Mund haltens" einzuführen, bzw. ihr das notwendige postfotografische Taschentuch zu reichen, das wäre nun semantisch, pragmatisch und höchst konnektiv abstrahiert das neue Bild einer nießenden Heuschnupfen "Patientin"? Typisch Frau - die mit den Empfindungen? Vielleicht - aber sicher erwischt.

Im Foto zwei Versionen der Aufnahmen von Goldstein, einmal mit Trotzki und Kamenew, einmal ohne Trotzki und Kamenew, mit anders ausgerichtetem Lenin. Die Bilder zeigen Lenin bei einer Rede am 05.05.1920 in Moskau - die Retusche lässt sich nicht 100% datieren, wurde aber wohl zu Lenins 100. Geburtstag, Ende der 60er, für ein Fotoband angefertigt. Es gab noch ein anderes Foto, bei der Lenins Position leicht verändert ist, bei diesem wurde einfach die rechte Bildhälfte abgeschnitten. Das hier gezeigte mit der vergrößerten Rednerplattform, war für eine Retusche besser geeignet. Lenin selbst wurde durch die stalinistische Propaganda zu einer theatralischen Figur degradiert - Lenin war es auch, der vor Stalin warnte.

Die Stanlinisten unterhielten die wahrscheinlich effektivste Bildretusche-Maschinerie der analogen Fotogeschichte. Wir "sehen" - Retusche ist nicht an die Digitalisierung gebunden, sie ist, in jeder Hinsicht, als eine analoge Technik entwickelt worden, dem analogen Foto ist ggf. genausowenig zu trauen, wie dem digitalen.

Im Falle Bin-Laden allerdings ist das irrelevant, denn was die Obama Adminsitration bis zum jetzigen Zeitpunkt gemacht hat reicht aus, um den Rechtsruck der Regierung Obama zu dokumentieren. Eine Spaltung der Demokratischen Partei der USA ist angezeigt. ;)