[19.05.2012]
Also jetzt isses aber bald mal gut mit diesen düsseldorfer hooligans - ich mein ein entrasen und bebengalenen ist eine sache aber dann auch noch mit 1,6 promille den dom erklimmen wollen, glorreich scheitern, und noch ne heiligenstatue zerlegen, dies geht entschieden zu weit, ausserdem ist die erste liga nicht irgendwo auf den domspitzen, sondern inne tabelle, ich mein anderseits, wenn düsseldorfer ne tabelle erklimmen, dann sieht das wahrscheinlich genauso aus. Was lernen wir, ganz egal wo und womit die düsseldorfer antreten, ob nun fussball oder prommillelastiges domboldern - sie sind einfach nicht beherrschbar - obs am altbier liegt - man weiss es nicht, soll ja schon so manchen zum tier gemacht haben - wie auch immer - nicht das der dom kein wunderbarer neo-gotischer bolderbrocken ist - aber leute - ich bitte euch - sandstein und boldern - geht das wirklich zusammen?

Am gestrigen Donnerstagabend hat ein 38-jähriger Mann am Hauptportal des Kölner Doms einen Kletterversuch unternommen. Doch das Vorhaben an der Westfassade emporzuklettern scheiterte. Als sich der aus Düsseldorf stammende Mann an einer Verzierung über dem Hauptportal festhalten wollte, brach das ab, der Kletterversuch war damit fürs Erste beendet. Passanten hatten die Aktion beobachtet und sprachen den Mann darauf an. Der reagierte aber aggressiv, wie die Kölner Polizei am Tag danach berichtete.
Nach Angaben der Sicherheitsheitsbehörde soll es der 38-Jährige nicht bei Beschimpfungen belassen sondern auch zugeschlagen haben. Den anwesenden Augenzeugen gelang es jedoch, den Fassadenkletterer bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Auch ein Domscheitzer hatte die Aktion beobachtet. Die Polizei führte einen Alkoholtest durch, der einen Wert von 1,6 Promille ergab.
Nun muss sich der Mann in einem Strafverfahren verantworten. Die Höhe des Sachschadens wird derzeit noch ermittelt.
Nun ja - derweil hooligant Merkel als Falschmeldung durch Griechenland, ein Referendum - Erosion am Dom - Erosion am EURO - sie können rechnen wie sie wollen - es geht hier um Politik und nicht um Geld - also Ökonomen sollte man besser nicht fragen - die Währung in der hier bezahlt wird ist Vertrauen - erodiert Griechenland - erodiert das Vertrauen - daneben ist ein Austrit Griechenlands auch rechtlich nicht von Pappe. Die Griechen sollen die Wahl mit dem EURO verbinden um bloß die Sparpakete zu schlucken, man lässt sie in den Abgrund blicken, aber liebe Griechen ich will euch mal was sagen, auch wenn ihr die Sparpakete nicht schluckt so werdet ihr im EURO bleiben, es sei denn ihr wollt raus, dazu kann man nicht raten, man sollte viel eher mit der Forderung wir bleiben drin und wir wollen keine Sparpakete den Brüsselern Beine machen - das funktioniert immer. Also nicht bange machen lassen.
[15.05.2012]
Also das is ja
- die toten bomelunmderbedröhnten neandertal Punks von Kleinkleckersdorf 2 verwandeln das Stadion in ein Schlachtfeld, und das soll zählen? - Lächerlich - das Spiel muss wiederholt werden - und zwar unter Ausschluss der Düsseldorf Fans auf neutralem Boden in Köln. Und diese PopperPunks von den Toten Hosen spielen zur Strafe 5000 mal "Ave Maria"
Die EU einigt sich auf die neuen Eigenkapitalregeln nach Basel III - dies ist so schlecht nicht, allerdings stellt sich beim gesamten Basel Prozess die Frage wie die Banken das erforderliche Kapital aufbringen wollen - World of Puffers - die letzte Gummizelle fürs Kapital
in jedem Falle wird es Zeit für einen letzten Highflyer - also rollt euch schonmal ein paar 100 Euro Joints.
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... aber, auch diese Regelungen müssen flexibel bleiben um bei größeren Ereignissen drastischer noch, als Basel, handeln zu können. Auch besser als fragwürdige Steuern zu erheben, deren Wirkung sich erst nach ...
... der Transaktionssteuer sollte zu den Akten gelegt werden, es ist Populismus. Daneben muss man den Basel Prozess tatsächlich voranbringen und die Aufsicht stärken und unabhängiger aufstellen.Da der Prozess ...
... der bürokratisch und teuer agieren wird. Denkt man nun an den weiteren Prozess, z.B. im Zuge Basel I-III wird uns das Eigenkapitalthema weiter verfolgen, es wird immer wieder der Steuerzahler sein, ...
... x-mal thematisiert, auch viel zu klein und falsch konstruiert. Allerdings, jedenfalls soweit der Baselprozess, insbesondere Basel III, in der angedachten Form kommt - wird der Eigenkapitalbedarf der Banken um ein vielfaches höher ...
... enorme Summen toxischer Staatsanleihen. Daneben scheint sich abzuzeichnen, dass die, auch durch den Baselprozess, viel zu geringe Eigenkapitaldecke vieler Banken durch weitere Maßnahmen von IWF/EU/Weltbank ...
... chaotischen System - "Ähnliche Ursachen führen nicht zu ähnlichen Wirkungen" das muss für den Baselprozess zwingend berücksichtigt werden, oder man verbietet "Digtalen Handel" etc.pp. gänzlich, um ...
... ist unwichtig - kommen wir zu wichtigerem Wir haben da aber bezüglich "Basel III" ein Frage, und zwar wünschen wir, dass diese Frage einem der verantwortlichen Politiker in einer ...
... My-brett Will gestellt wird: My-brett Will (vom Blatt ablesend): Herr Schnupsibuby, im Paket Basel III ist ein antizyklischer Kapitalpuffer möglicherweise vorgesehen, nun befürchten allerdings einige ...
... doch ein statischer Kapitalpuffer besser wäre, der während eines Booms aufgebaut wird, was allerdings Basel III wesentlich statischer machen würde, wobei dann die Gefahr bestünde, dass es zu pro-zyklischen ...
... Kredittropf, Währungen bekommen Durchfall, und eitrige Furunkel platzen am Immobilienmarkt, dann noch diese Baselpuffer zyklisch-antizyklisch genau berechnet auf der Basis der Tobsuchtsanfälle in der akuten Deliranten ...
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[04.04.2012]
Gut - ich sage ihnen Prost liebe Schweizer, ihr habt es so gewollt - jetzt schicken wir euch die Geheimwaffe - und die überbringt euch ein Ultimatum - Nur 48 Stunden. Das ist die Bodenseedoktrin. Und schaut mal unten - live von der Mobilisierung - wollt ihr euch wirklich mit uns anlegen? Ein Volk unter Waffen!
Da nützt es auch garnichts, wenn ihr euren Kundenberatern verbietet nach Deutschland einzureisen, wer ist der Weltmeister im Kalten Krieg hä? Ihr mit eurer Alpenfestung, oder wir, da sind wir schon mit ganz anderen Mauern fertig geworden, und überhaupt - wenn eure Berater nicht mehr kommen dürfen, dann werden wir eben die Entwicklungshilfe streichen, dann wollen wir mal sehen wie lange es eure Almöhis, die nur durch unsere Entwicklungshilfe für Kleinbauern, jawoll, überhaupt noch ein Auskommen finden, überleben werden - das kann sich ganz schnell zur Hungerkrise ausweitenn. Wirtschaftsembargo bringt der Gabriel auch gleich mit, Italien,Östereich,Frankreich sind mit uns via Maastricht verbündet, da kommt überhaupt keiner mehr raus aus eurem Talkessel, nicht mal ein Hamster, dann werden wir ja sehen, und eure blödsinnige Eurokupplung, damit der Franken nicht bis zu AlphaCentauri aufwertet hä - was hats gekostet - was? Und was ist eigentlich mit UBS? Was sagt euch das über reale Kräfteverhältnisse im Euroraum, hä. Also ich wer da mal ganz vorsichtig. Und immer hübsch dran denken - was reingeht muss auch wieder rauskommen, was rauskommt muss auch wieder reingehen. Oder um es mit Helmut Schmidt zu sagen:
"Man kann sich nicht an den Tisch setzen, wenn man seine Stühle schon vorher wegwirft."

[ 03.04.2012 ] Hört mal zu ihr Schweizer ihr - entweder ihr lasst de Geiseln sofort frei oder wir schicken euch die - na - die - na - dingens - hach - na die - die Armee - die Heimat wird in St. Moritz verteidigt! Jawoll! ähm - wie wäre es mit Verhandlungen. Eigentlich hätte Schäuble die auch selber festnehmen können, damit er den Beweis hat, dass sein butterweiches Abkommen die einzige Möglichkeit ist.

[ 11.03.2012 ]
Das Leben im Wirtschaftskrisenloop - diesmal wieder die HRE Abwicklungsanstalt FMS AöR Wertmanagement - im weitesten Sinne ein nationaler EFSF.
Die Milliardenverluste sollen laut Spiegel weiter ansteigen, u.A. durch den "Schuldenschnitt" Greece um 9 Milliarden, nach bereits 10 Milliarden durch das laufende Verfahren. Bis 2020 sollen weitere Verluste anfallen, die ebenfalls im zweistelligen Milliardenbereich liegen dürften.
Der Schuldenschnitt wird als privater Schuldenschnitt bezeichnet - dies ist weit hergeholt, denn erneut verzeichnen, natürlich insbesondere in Deutschland öffentlich-rechtliche Banken einen dramatischen Verlust. Auch beispielsweise die DZ-Bank, also das "Spitzeninstitut mit Bodenhaftung" der Genossenschaftsbanken bleibt nicht verschont. Daneben wurde der "Schuldenschnitt" durch die EZB-Hilfen, Ankauf von Anleihen, sowie durch die Tendergeschäfte in eine Gummizelle gepackt - die letzte Gummizelle fürs Kapital.
Man kann sich keine guten und schlechten Seiten aus dem Kapitalismus herausfischen, auch ein genossenschaftlicher oder öffentlich-rechtlicher Sektor schützt nicht vor den Folgen des Gesamtsystems. Ein guter Ansatz für eigene Recherchen. Hartnäckig hält sich die Ansicht es gäbe eine böse, böse Finanzwirtschaft und liebe nette sonstige Unternehmungen - auch im Falle Griechenlands zeigt sich, dass dies nicht der Fall ist, denn letztlich steht der Fall auch für eine enge Verzahnung der gesamten Wirtschaft. Diese stärker werdende organische Zusammensetzung des Kapitals ist erforderlich um den sonstigen Tendenzen der gesamten Ökonomie entgegenzuwirken, wie etwa die immer geringer werdenden Gewinnmargen, und Rationalisierung - aber das wäre nun schon fast eine Wiederholung, deshalb noch diese Links:
Lyric of Money (Staatskapitalismus)
Die letzte Gummizelle fürs Kapital (Fear and Loathing in Prag (was Bratislava))
Exellente Kadaver - Die Macht und ihr Preis
Volksfront von Kleinkleckersdorf
( Schäuble kann, wie viele andere, die völlig harmlose Finanzmarkttransaktionssteuer fordern, weil sie so wichtig und bahnbrechend regulierend sein wird, wie der berühmte Sack Reis in China. Allein auf den Finanzmarkt bezogene Maßnahmen sind nicht nur reaktionär und blind etaistisch, sie sind darüberhinaus geeignet von den realen Ursachen abzulenken, deshalb sind derartige Maßnahmen abzulehnen - sie führen in die Irre. Sinnvolle Lösungen müssen immer das Gesamtsystem thematisieren, und darüber hinaus aus einem ökonomischen Reduktionismus aussteigen, der letztlich wiederum so tut als ob das Problem durch einzelne Stellschrauben einer ökonomischen Maschinerie gelöst werden könnten - die Maschinerie selbst ist das Problem.)
The Corporation (2/2) (Deutsch Untertitelt) 1:11:46 - Vor 3 Jahren Im Film werden die Kapitalgesellschaften als reale Personen betrachtet. Die Firmen werden nach den DSM-IV-Richtlinien zum psychischen Zustand einer Person untersucht. Das Resultat: Alle Kriterien für schwerste psychische Störungen treffen auf Kapitalgesellschaften zu. Robert D. Hare, Psychologieprofessor an der University of British Columbia und FBI-Berater, schließt daraus, dass ein profitgeleiteter Konzern klinisch einem Psychopathen gleichzusetzen ist. Andere Themen sind z.B.: Smedley Butler und der 1933 versuchte Coup gegen Franklin D. Roosevelt; die Privatisierung der städtischen Wasserversorgung Boliviens durch die Bechtel Corporation im Jahr 2000 und die daraus resultierenden Proteste in Cochabamba. Der Film enthält außerdem Interviews mit prominenten Kapitalismuskritikern wie Noam Chomsky, Naomi Klein, Michael Moore und Howard Zinn einerseits, andererseits aber auch Meinungen von bekannten CEOs wie Ray Anderson, die Standpunkte von Peter Drucker und Milton Friedman und anderen Befürwortern der freien Marktwirtschaft wie dem Fraser Institute. Weiterhin wird Dr. Samuel Epstein zur Firma Monsanto interviewt, die das Wachstumshormon Posilac verwendet, um die Milchproduktion zu erhöhen. The Economist sagte zum Film: „Beide Lager der Globalisierungsdebatte sollten aufmerken. The Corporation ist ein überraschend rationaler und intelligenter Angriff auf die wichtigste Institution des Kapitalismus.“
[ Update 24.02.2012 ]
In loser und heiterer Folge geht es hier auch um die wunderbare Welt der Finanzmarktabkürzungen, unvermeidbar ist dabei ein Blick auf die Euro Bonds Umgehungsstraßen - also all die hübsch komplexen und gewieften - allerdings sehr teuren - Alternativprodukte zu den EuroBonds - die im Endeffekt aber nichts anderes machen tun - als die Bonds - nur eben teurer, ineffektiver, schwerer zu kontrollieren und ohne politische Einigung - der ESM nach dem unerwartet kurzlaufenden EFSF - nun das nächste Bond-Methadon - das fängt schon mit ordentlich Krawall an - mal wieder spielt Berlin den Isolator im Financial Inkubator - und wehrt sich gegen die geplante - und von hier - praktisch seit Januar 2011 angekündigte MegaSchirmwerdung des ESM - wie das ausgeht ist schon jetzt klar - nach allerlei symbolischem Widerstand, bei dem reichlich Porzellan zerschlagen wird, kommt es doch zur Aufstockung und zwar in Form der umgelegten DoppelNull. Alles klar? Macht nichts - wir kommen darauf zurück - bis.die.tage.
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So langsam nähern wir uns dem erwünschten Textbaustein Effekt - man kan mit sehr leichten Modifizierungen die gesamte Bausteine aus 2010 und 2011 wiederverwenden - lediglich die Abkürzungen müssen ausgetauscht werden - dieses Prinzip der modularen und rekombinanten Matrix werden wir nun immer konsequenter anwenden. Der EURO/FINANZ/WIRTSCHAFTSKRISEN Setzkasten.
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Wussten Sie, dass viele Computersprachen von Geistewissenschaftlern, bzw. sehr sprachaffinen, oder sprachphilosophisch orientierten Menschen entwickelt wurden? Z.B. Perl. Ja - wie das - ich dachte das wäre Mathe? Nun, man beginnt mit "Texten" zu spielen, man verdreht Buchstaben, bis sie zu auf den ersten Blick sinnentleerten Zeichenketten werden, hier ein Komma - da ne Klammer - man komprimiert en_dd_eckt Regeln und semantische Brücken - Konnektionen - der sprachliche Sinn verflüchtigt sich in eine funktionale Ebene - eine abstrakte ModellEbene - die steuert - es gab also diese Versuche Perl in Gedichtform zu schreiben - das ist albern - denn keine Maschine versteht lyrisches Perl - damit ist lyrisches PERL keine Computersprache - sondern einfach eine ganz normale Sprache - der die so wichtige und entscheidende Ebene der "Zeichenfunktion" entrissen wird - deshalb geht der Weg anders - man beginnt Computer als im weitesten Sinne primitive neuronale Strukturen zu begreifen - der "Sinn" bewegt sich dabei nicht auf der Ebene des "Verstehens", wie im Falle des Menschen lange geglaubt wurde, sondern im Sinne der Anweisung und Ausführung mir zwischengeschaltetem Interpreter, die allerdings so formuliert sein müssen, dass sie exakt das auslösen, was beabsichtigt ist - eine Präzision, die über ein syntaktisches Regelwerk läuft, wir kommen darauf zurück - auch in dem Sinne - dass man natürlich die Frage stellen muss und kann - ist Sprache, die sich an Menschen richtet - auch ein Funktionsträger im Sinne einer Computersprache - kann und soll sie ähnlich komplexe Regelwerke und Anweisungen entwickeln, die im menschlichen Hirn exakte Reaktionen auslösen - nun - man hat keine Assembler Codes für das Gehirn gefunden - was uns wieder zurückbringt zur Urfassung der Computersprache(n) - Assembler - was die Frage auswirft in welchem Verhältnis also letztlich Dialekte oder Scriptsprachen wie Perl, aber auch Hochsprachen wie C, zu "Assembler(n)" stehen, (in einem abstrakten Sinne - nicht in einem Anwendungssinne.) denn als zwischengschalteter "Meta-Interpreter" - "spricht" Perl mit "Assembler(n)" (im übertragenen Sinne - also heute in der Regel mit compiliertem C ) und erst Assembler mit der Maschine - der Schritt der Kompilierung (fällt bei Perl letztlich weg, muss es aber nicht) - weshalb sich so.oder.so die Frage nach dem Compiler stellt - auch bei menschlicher Sprache. Warum das im marxistischen Telekolleg? 1. eg. Tele. und 2. die Entfremdung von Kapital und Arbeit, die Entreissung der Produkte aus der Hand des Beschäftigten, der Raub an seiner Arbeit - dies ist die Ursache für "Entfremdung" - nun stellen wir uns mal die Frage - so janz neben de Kapp - ob der zunehmende Einsatz von Hochsprachen - bis hin zu abeteuerlichsten Konstruktionen, wie MAX/MSP, wo man grafische Bausteinchen mit der Maus - ja ich sage mit der Maus - über den Bildschirm schubst - um zu "Programmieren" - nicht gerade dazu führt, dass uns die Maschinen eines Tages fressen werden, in dem Sinne, dass das Entfremdungspotential der extremsten Hochsprachen, im Vergleich zu Assemblern et.al. nicht unterschätzt werden darf - die Entfremdung von der Maschine - nicht das Verständinis der Zusammenhänge, bringt uns die ganzen Probleme mit Computern - und zwar so, dass man irgendwann nicht mehr mit einer Maschine spricht - sondern mit einem Programm - was lediglich einen ganz bestimmten Zugriff auf die Maschine erlaubt - je hochgradiger die hochsprachisierung ist - je mehr Programmcode zwischen eigenem Programmierwerk und Maschinenkern leigt - umso problematischer und indirekter und fremdbestimmter ist der Umgang mit dem Kern des Systems - Design ick hör dir trapsen - also ich erwarte bis zur nächsten Stunde ein Progrämmlein in Assembler was ausgibt - gelb auf rotem Bildschirmhintergrund "Marx ist der Assembler der Kapitalismuskritik und Lenin sein Chip." - danke wiedersehen - dafür gibts blaue Gummibärchen. Das alles sollte man nicht mit Algorythmen verwechseln - die - bei extremst genauer Betrachtung - nichts - aber auch garnichts - mit Computern zu tun haben - sie existieren in einer Metawelt der Logik - die keiner Maschinen bedarf - Maschinen beschleunigen lediglich ihre Generierung und Überprüfung - in so weit - erklärt sich die eigentliche Entfremdung der Mathematik von Computern - Mathe ist nur eine Anwendung - Sprache der Kern.)
telnet mailserver.de 25
220 Antwort Mailserver
helo meine.domain.de
250 ... pleased to meet you
mail from: meine@mailadresse.de
250 ... Sender OK
rcpt to: erlaubtezieladresse@dieserodererlaubterandere.de
250 ... Recipient OK
data
354 Please start mail input
Text eingeben und zum Abschluss einen Punkt in der ersten Spalte
.
250 Mail queued for delivery
Nun muss man sich die Frage stellen, wieviel kann der gewiefteste MailClient Benutzer verstehen, bzw. was genau versteht er, seinen Client, oder was er tut, worauf bezieht sich die Expertise des Clientexperten - (wobei Telnet auch ein Client ist) und was ist der Unterschied, zum Verstehen des minimalistischen Telnet "Dialogs" oben.
(
Nebenbei - der Punkt in der ersten Spalte veranschaulicht das Vorhergesagte sehr schön: Es ist eine Art Satzzeichen - aber auch eine "Funktion" es passiert etwas - die Mail wird ins Postfach übernommen oder weitergeschickt an den zuständigen MX der jeweiligen Domain --- das ist der Unterschied zum folgenden, so gesehen sehr simplen, Punkt.
< Reform und Revolution - der Reformist wird all seine Aufmerksamkeit in den Client stecken, der Revolutionär wird all seine Aufmerksamkeit in den zugrundeliegenden Prozess stecken. In so weit kann Rosa Luxemburg nur so verstanden werden, dass das Verhältnis zwischen Revolution und Reform stets, insbesondere, aus der Sicht des Revolutionärs, darin besteht, den Reformisten, darauf hinzuweisen, dass er lediglich einen Client reformiert, "besser" macht, damit, perverserweise, die Schnittstellen zum System 1. zunehmend verdeckt und 2. dem System den Anschein des Funktionierens gibt, in der Form, dass der Client die Fehler auffängt, und so seinerseits zum Selbstzweck der Fehlerbereinigung verkommt, dies wiederum bedeutet bei fortschreitender Entfremdung - die Systemwerdung des Clients (Clowdcomputing), was allerdings eine Illusion ist. Das positive Verhältnis Reform<->Revolution, was sich aus der Spontanität der Masse ergeben kann, könnte allenfalls ein schlanker Client sein, der keine andere Aufgabe hat als die, das zugrundeliegende System sichtbar zu machen, bestenfalls ist dieser Client das Interface zwischen revolutionärem Subjekt und Objekt . >
)
]
Rückschritt im Fortschritt - also - was uns zu wieder zum semantischen Überbau der Euo-Krise bringt.
}
Irgendwann gibt es dann ein Skriptlein, damit wird man sich die Texthappen, dann selbst zusammenstellen können.
[ Update 05.02.2012 ]
BaFin
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Was nun die neue BaFin Chefin König fordert hört sich jedenfalls zunächst nicht schlecht an: Schattenbanken (man möchte ergänzen ausserbörslicher Handel insgesamt - hier insbesondere aggressive Hedgefonts.) sollen besonders überwacht werden Ziel sei ein internationales Abkommen gegen Schattenbanken - ob Frau Merkel dies im Gepäck hatte, bei ihrem jüngsten Antrag in Peking, zur Unterstützung der darbenden EU, ist nicht überliefert.
Wir erinnern uns auch an den Koalitionvertrag in dem die Aufsicht für den Finanzmarkt bei der Bundesbank zusammengeführt werden sollte, mit entsprechender effektiverer Aufsichtsfunktion - davon scheint man Abstand genommen zu haben - oder?
Die neue BaFin Chefin sagt ebenfalls, dass Basel III nur für scheinbare Sicherheit sorgen könnte. Hier muss man allerdings nach den Konflikten zwischen Europäischen Behörden wie der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) und nationalen Anstalten, wie der BaFin fragen. Schon als die IWF Chefin Lagarde im letzten Jahr mangelndes Eigenkapital europäischer Banken in Höhe von 211 Milliarden Euo anmahnte, sorgte dies für Sprengstoff, am Ende, ich sage nur EZB Tender, hat sich allerdings herausgestellt, dass der Bedarf der Banken deutlich höher war - die EZB rühmt sich damit eine "Kreditklemme" verhindert zu haben, warum horten die Banken das Geld - diese Frage darf man ruhig im Zusammenhang mit neuen Eigenkapitalvorschriften beantworten, muss es aber nicht.#
Viel Potential für Konflikte und Spannungen im gesamten Bereich der Finanzwirtschaft.
Wie auch immer - schon diese kleine Reise durch das Institutionswirrwar der Finanzanstalten, Banken und Behörden auf nationaler und internationaler Ebene zeigt, der Bürger müsste "Experte" sein um überhaupt noch zu verstehen - was mit SEINEM GELD und in SEINEM NAMEN geschieht - vielleicht kommt ja ein kluger KOpf irgendwann rein zufällig mal auf die Idee - dass dieses Wirwarr zugunsten von mehr Transparenz und in Richtung klarer und nachvollziebarer Entscheidungen verbessert werden muss. Es kann und darf nicht sein, dass letztlich nur noch mit einem erheblichen Rechercheaufwand nachvollziebar ist, was in essentiellen Bereichen so vor sich geht, das verträgt sich mit Demokratie nicht, denn wie soll der Bürger seine Wahlentscheidung treffen, wenn er letztlich keine nachvollziebaren Informationen mit vertretbarem Aufwand recherchieren kann (Vielleicht noch das Netz regulieren, damit man wieder beim Amt einen Antrag auf Informationserteilung nach BlaBlub 16 stellen muss - oder, wie im Falle der FMS Wertmanagement AöR (HRE Abwicklungsanstalt mit Milliardenrechenfehler und geheimdienstlicher Informationspolitik))? Vielleicht sollte man den Begriff des "Schattens" eben ganz konsequent anwenden - indem man eine EU Behörde für Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation schafft, die selbst anders strukturiert ist als die übrigen Behörden - beispielsweise müsste die Spitze einer solchen Behörde, also die Ebene der sogenannten politischen Beamten wählbar sein, ausserdem dürften sie ebenfalls nur für eine gewisse Legislatur ernannt werden um sich dann der Wiederwahl zu stellen. Gegenwärtig überlässt man dies den Parteien, dann werden derartige Ämter allerdings zum strategischen Material der Parteien - und folgen in lketzter Konsequenz parteipolitischen Erwägungen, die wiederum - beweisbar - demokratische Prinzipien bisweilen ad absurdum führen - in einem solchen experimentellen Ministerium könnte man zweifelsohne auch Fragen nach grundsätzlich mehr Transparenz in allen Bereichen der Finanzdienstleistungen erörtern.
Dazu gehört auch die Frage was eine staatliche Finanzaufsicht in einem Lande mit staatlichen und halbstaatlichen Banken möglicherweise für Interessenskonflikte sehen könnte, wenn halbstaatliche und staatliche Banken Kommunen und Kommunale Spitzen zu seltsamen Anlageprodukten geraten haben, die just eine Rolle spielen für die staatliche FInanzdienstleistungsaufsicht. Jawoll - aber das nur am Rande.
"Die WestLB hat allein im Jahr 2005 mit nordrhein-westfälischen Gemeinden Swap-Verträge im Wert von 4,1 Milliarden Euro abgeschlossen" sagt Rechtsanwalt Jochen Weck, der jüngst ein Urteil in einem Musterprozess gegen die Deutsche Bank erstitt. Laut Rheinischer Post haben zum Beispiel die Städte Remscheid, Hagen und Meinerzhagen mit Zinswetten der WestLB Geld verloren.
Ab was soll das - Wahlbeteiligungen um 50-60% legen eher die Vermutung nahe keine Sau interessiert sich noch für Demokratie - aber was wäre die Alternative? - und haben wir das Chaos am Finanzmarkt nicht vielleicht auch - weil die Kontrollinstanz einer Demokratie schlechthin - der Bürger - lieber im Dschungelcamp und sonswo weilt als sich für seine Interessen zu interessieren?
P.S.
Mit "Würde der Demokratie" Gejammer und Geheule hat das nur im Sinne "Empört euch ..." zu tun - tatsächlich geht es vielmehr um die Frage wer die Macht in einer Demokratie hat und welche politische "Machligitimation" sich aus dem Besitz von Kapital und INFORMATIONEN ergibt - also eine relattiv alte Frage, die man eigentlich seit Ton Steine Scherben und früher kaum updaten müsste - denn die Antwort ist bekannt.
Amen.
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