"Die Tatsache, von der ausgegangen wird,
wird nicht als solche, sondern
als mystisches Resultat gefaßt.
Das Wirkliche wird zum Phänomen, aber
die Idee hat keinen andren Inhalt als dieses Phänomen.
Auch hat die Idee
keinen andren Zweck als den logischen: »für sich unendlicher wirklicher
Geist zu sein«.
In diesem Paragraphen ist das ganze Mysterium der
Rechtsphilosophie niedergelegt
und der Hegelschen Philosophie überhaupt."
Karl Marx, "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Kritik des Hegelschen Staatsrechts"
[ Update 14.01.2012 ]
Kretschmann wurde mit Schuhen beworfen - ein gutes und verdienstvolles Ende für diesen Thread. Wobei man schon sagen muss, dass nicht nur Stuttgart21 sondern auch das übrige "Weiter so. .." der AlpGrünen sicher diverse Fussbekleidungen vertragen würde. Hat eigentlich jemand ernsthaft was anderes erwartet? Warum bewerfen sich die Wähler nicht selbst, dass hier eine Bewegung instrumentalisiert wurde, typisch für Grüne, war schließlich z.B. durch Dittfurths Publikation bekannt.
Denn sie wollen getäuscht werden.
Übrigens eine Bestätigung der Thesen von unten, denn der Wandel von Kretschmann z.B. vom KBW zum ZK der Katholiken und zum bürgerlich-konservativen Grünen Wald und Wiesen Flügel - ist kein Bruch in seiner Biographie - es ist eine konsequente Fortsetzung der verquarsten ideologischen Muster der MaoistenSekte - religiöse Motive, die jeder materialistischen Grundlage entbehren, und so in einer vollkommen belanglosen angepassten Politik enden müssen.
Dann hammer noch: Die Freiburger Mehrwertsäule.
[ Update 28.11.2011 ]
Die Stuttgarter Gegner_innen des Bahnhofprojektes sind bei der sogenannten "Volks"abstimmung gescheitert. Mehr -> [ HIER ]
(Alle Reden von Öko-Bauern wir nicht oder was ist Politische-Ökologie, wenn nicht die Club-of-Rome Apokalypse? Der Kapitalismus ist nicht auf dauerndes Wachstum angewiesen, er kann Krieg machen. Die Grenzen des Wachstums sind die Grenzen des Friedens, nicht des Kapitalismus. ;))
"Die großartigen Siege der kampucheanischen Revolution unter der richtigen und klaren Führung der kommunistischen Partei Kampucheas (KBW Titel einer Schrift, 27. September 1977).
(Update: Ich wollte eigentlich nicht weiter in die seltsame KBW-Geschichte einsteigen. Allerdings noch eine historische Fussnote, die meisten kennen Vietnam natürlich als Story des US-Krieges, doch es verbarg sich hier ein weiterer ideologischer Konflikt, der witzigerweise heute wieder "aufbrach", der zwischen "Maoismus" und "3. Welt Stalinismus", (China - Russland sind die Hauptakteure diese SubHegemonialität- Japan is ja abgemeldet), auch wenn beide Staaten lange staatskapitalistisch sind, lassen sich ideologische Muster finden, die nun, wenn es ums Öl geht, benutzt werden - welch eine Farce. Zur KBW Schrift noch - da muss man wissen, dass der Beginn der schrecklichen Massaker der "Roten-Khmer", einer nationalistisch-maoistischen "KP", als der Titel des KBW erschien etwa 3 Jahre zurücklagen. 1977, nach dem Tode Maos geriet die Pol-Pot (Bruder No1) Herrschaft ertmals ins Wanken, es kam zu Ablenkungsgefechten mit Vietnam, was irgendwo zwischen Maoismus und Stalinismus changierte. Immer wieder kam es zu Konflikten in der Region, die bis heute anhalten. Diese "mystischen" Konflikte wurden vom KBW thematisiert um irgendetwas über die Situation in Westeuropa zu sagen, das ist Bibelstunde mit anfassen. Der Fischer/Bendit Flügel pöbelte damals auch ganz gerne mal vor der KBW Zentrale, denn das ging den Spontis dann doch zu weit.)
Amen.
Wir müssen uns einfach daran gewöhnen, dass 68 vor allem eine kulturelle Erscheinung war. "Politisches" dürfte eher von der Springerpresse, die gewonnen hat, den "Revolutionären" aufgedrückt worden sein. Mann muss sich das mal vorstellen, im Zentrum des Kapitalismus rennen Revolutionäre durch die Straßen, die Konzepte der 3. Welt in das Zentrum der kapitalistischen Maschinerie bringen wollen, um damit etwas über die Situation der "Unterdrückten" in Deutschland zu sagen, im Endergebnis erschienen ihnen die Beschäftigten als korrupte von der Herrschenden Klasse bestochene Versager, die passiv befreit werden müssen.
Diese grotesken strategisch-ideologischen Ausrichtungen waren der Grund warum "68" scheitern musste, und die "radikalsten" Teile am Ende im Knast oder in der DDR saßen.
Der Stalinismus indes ist gott.sei.dank weitgehend verschwunden. Geblieben ist seine heimeliege, kleinteilige und nationale, diffuse Gefühlsbasis.

Alle Reden von Öko-Bauern wir nicht oder was ist Politische-Ökologie, wenn nicht die Club-of-Rome Apokalypse?
Der Kapitalismus ist nicht auf dauerndes Wachstum angewiesen, er kann Krieg machen. ;)
Allerdings haben diese idealistisch-kommunistischen Synkretismen etwas gemacht, was wir heute von islamistischen Gruppen kennen, diese haben das Religiöse/Idealistische (Religion als ausgereiftester Idealismus, und als dessen Steigbügelhalter in der Philosophie) in die Sphäre der Politik gehoben, in der Form, dass sie aus ihrem Glauben eine politische Ideologie geformt, bzw. angepasst haben. Vielleicht ist die Sehnsucht nach religiös-idealistischen Ausrichtungen der Politik ja gerade ein Ergebnis des "War on Terror", der auf subtiler Ebene ja gerade die potentielle Macht und die Gefahren von "Religion und Politik" betont, sehr einseitig allerdings. Wenn man nochmal an die Narration "9/11" denkt, dann wurde diese ja von BEIDEN Seiten im Prinzip auf ein religiös-apokalyptisches Niveau gehoben - eine Genesis des Terrors - das ist eine Katastrophe, die sich subtil fortschreiben muss, solange sie nicht dekonstruiert wird. Obamas Wahlkampf war gerade KEINE Dekonstruktion, im Gegenteil, er war die "Love-Seite der idealistisch/religiösen Medaille", weshalb jetzt die "GAP" zwischen Realität und Idealismus, möglicherweise sogar seine Wiederwahl gefärdet. Wir brauchen eine Dekonstruktion dieser Idealismen, das gilt für den Raum der Politik.
Damit wäre "Religion (Idealismus) und Politik" eine rückwärtsgewandte Antwort auf Globalisierungsangst - der Schutzraum des Glaubens, der Liebe, der Hoffnung, des Wandels, als letzte vorübergehende Flucht vor der Globalisierung.
Die Grünen bewegen sich so.oder.so auf ganz dünnem Eis. Sie befinden sich in einer Situation in denen ihnen die FDP/CDU/CSU eines ihrer Kernthemen abgenommen hat Wenn ich Merkel wäre ;), würde ich die anderen Themen auch noch übernehmen, denn keine einzige Forderung der Grünen könnte nicht auch von der Merkel-CDU übernommen werden, und wenn es die FDP macht.
Mit dem Signal aus Baden-Württemberg wird ihr Profil weiter unscharf, dies kann allerdings durchaus gerade bedeuten, dass ihre Stimmenanteile gleich bleiben, oder zunächst weiter steigen. Allerdings wird dieser Trend nicht ewig anhalten, wenn dann ein Einbruch der Partei erfolgt, stehen sie mit NICHTS da, ähnlich wie gerade die FDP.
Es fehlt nicht an Ideologie, denn die "pragmatische-Realpolitik" (nicht Realo-Fundi, sondern wie beim Euro ) ist längst eine unhinterfragbare Ideologie geworden, es fehlt an theoretischen Grundlagen der Politik, und dies gilt für alle Parteien, denn ihre theoretischen Grundlagen sind durch Markenpsychologie ersetzt worden. So gesehen ist Politik zur Zeit so ideologisch und dogmatisch wie selten zuvor. Ideologie bedeutet einerseits Fragen nur mit vorgegebenen Antworten zu beantworten (Multiple-Choice Politik), und andererseits Themenfelder voneinander zu isolieren, damit man keine systematischen Fragen stellen muss. Ist das Foucault? Der Knast/die Anstalt der Experten?
Der Atomausstieg reiht sich hier nahtlos ein, denn in dieser Form ist der Atomausstieg nur in Deutschland ein Thema großer politischer Brisanz gewesen. Zwar finden auch in anderen Ländern, wie heute in Italien, Abstimmungen statt, aber dieses Thema ist immer nur eins unter vielen.
Objektiv ist es eben ein Thema, was sich schwer verallgemeinern lässt, zieht man die ganzen paranoiden Untertöne ab, bleibt letztlich der kleine Teilbereich eines ethisch-wirtschaftlichen Themas - das hat Merkel erkannt, und der Rest der CDU/CSU/FDP wäre schlau, wenn er es auch erkennt.
Man kann natürlich die Frage des Atomausstiegs politisieren, dann müsste man, wie hier, auf Proliferation, sowie ein neues DEZENTRALES Energiesystem verweisen, davon kann weder bei der CDU/CSU/FDP noch bei den Grünen ernsthaft die Rede sein. Insbesondere die "Nukleare Teilhabe" im Rahmen der NATO ist ein Problem, denn diese kalkuliert mit ein, dass wenigstens einige NATO-Staaten an Atomkonzepten festhalten. Ich mein wenn ich mir nen Tornado-Flieger in den Vorgarten
stelle, und den Nachbrenner anschmeiße, dann wirds im Wohnzimmer warm, es gibt keine friedliche Nutzung der Atomenergie. Zum "Wesen" des derzeitigen Ausstiegs gehört es, dass die Grundlüge des "Atoms for Peace" Programmes, es gäbe eine friedliche Nutzung der Atomenergie, weitergeführt wird. Wesentliche Fragen und Positionierungen, die auch im Internationalen Maßstab wirkmächtig werden könnten bleiben aussen vor. Ebenso werden die zu erwartenden Kosten, auch für Rückbau und Endlagerung, auf den Steuerzahler abgewälzt - die Unternehmen, die die Werke betrieben haben müssten alles zahlen. Ausserdem müsste durch Exportbeschränkungen verhindert werden, dass deutsche Unternehmen im internationalen Maßstab weiter an Atomtechnik beteilligt sind. Hallo? ........ Der letzte Gau war in Fukushima, wie bescheuert muss man sein um euphorisch zu werden, weil Brokdorf etc.pp. vom Netz geht? Am deutschen Wesen wird die Welt genesen? Oder wir fliegen mit dem Tornado nach Syrien/Iran/Nordkorea und machen 'ne "Heiße Abschalte"? Nur weil man die Globalisierung zum Teufel wünscht, hört sie nicht plötzlich auf. Ein idealistischer Atomausstieg - wer hätte gedacht, dass Physik und Idealismus derart konkret zusammenprallen. Welche Teilchen mögen dabei entstehen? Kantsche Imperionen? (den ersten Artikel zu diesem Thema habe ich 1985 geschrieben, anlässlich Wackersdorf, also ich bin schon gegen Atomkraft.)
"Die NATO und der nukleare „Schirm“ –
Gibt es gute Gründe für Atomwaffen
in Deutschland und Europa?"
Oh - Mann - Zeit für den Obama a Socialist Joker:
In einigen Umfragen erscheinen die Grünen mittlerweile als "ein Punkt" - Partei, wird zum Beispiel nach Wirtschaftskompetenz, Arbeitsplätze und Sozialkometenz gefragt, dann landen sie weit abgeschlagen noch hinter "die Linke". Das dies im Moment hinsichtlich der Stimmenanteile nicht wirkmächtig ist, hat damit zu tun, dass Deutschland sich wirtschaftlich gesehen im "Auge des Hurricanes" befindet, dies wandert aber bekanntlich. Gestern schon hat Merkel die Befürchtung geäußert, dass der Aufschwung "durch Griechenland" gefährdet ist.
Die Grünen eignen sich als Koalitionspatner fast besser als die FDP, denn sie können soetwas wie ein "Gewissen" der CDU spielen, dies kann die FDP nicht, da "das Volk" der Auffassung ist die FDP habe kein Gewissen.
Da die Grünen bisher keine erkennbaren strategischen Themen haben, eines ihrer letzten nun von der CDU/CSU/FDP besetzt wird, dürften die Grünen zur "Millieuschutzpartei" (Hinter dem Link: Hier liefern CDU/Grüne eine rechte-klientelbezogene-Anti-Gentrifizierungsstrategie, die nur "eigene" Klientels schützt, damit, aus CDU Sicht, auch Familienpolitik! . ein Protoyp Grün-Schwarzer Symbolpolitik) werden, was sie in der öffentlichen Wahrnehmung allerdings mittelfristig noch stärker zu einer reinen "Gefühlspartei der Schöpfungsberwahrung" macht, als sie es jetzt schon ist, denn:
"Die Idee wird versubjektiviert und das wirkliche Verhältnis von Familie und bürgerlicher Gesellschaft zum Staat wird als ihre innere imaginäre Tätigkeit gefaßt."
Karl Marx, "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Kritik des Hegelschen Staatsrechts"
Das Zitat oben ist die eigentliche Grundlage des Spießerstaates (ja auch der Rest des Textes). Die Idee des Staates wird versubjektiviert, aber sie glauben dies sei der höchst individuelle Ausdruck ihrer selbst gewählten Lebensweise. Wenn mann durch eine Reihenhaussiedlung/Wohnblöcke/Dörfer geht, da sieht man die äußerlich immer gleiche Form, "irgendwie Haus/Wohnung", auch innen ist es immer gleich, und austauschbar, es sind "Mikrostaaten", doch die Insassen der Behausungen erleben sich als "Individuell", sie denken tatsächlich, sie hätten dieses Leben selbst gewählt, dem ist nicht so.
Ho-Ho-Ho,ho,ho, ha,ha,ha - Sozialismus in einem Lande, bzw. in meinem gemütlichen Hinterhof in Prenzelberg ist möglich, ja, dass dies sicher als Prenzel-Hinterhof-Nationalismus (PHN) gesehen werden kann ist - eigentlich süß.
So traf sich der Nationalismus der Stalinisten und Maoisten irgendwann mit der Gruhlschen Öko-Diktatur und dem Kellyschen Bewahrungsgedanken und Gutmenschenbiotop und dem Dittfurthschen Libertär-Ökologisch-Sozialistischem sowie dem Fischerschen Spontaniismus und sie stritten und sie liebten sich um die Frage wie muss denn unser kleiner Garten aussehen, dabei gab es viel "Tote" und "Verwundete"
Ein- und Austritte, Hin und Her - und jetzt jetzt gehört ihnen die größte Kleingartenanlage der Welt, mit Porsche vor dem Schrebergarten, und mit alles ausser Hochdeutsch, mit einem Kopfbahnhof oder auch nicht und nun können sie endlich darüber streiten welche Farbe der obligatorisch-demokratische Gartenzaun, zur Abgrenzung (des kleinen Reiches), bekommt, soweit er überhaupt angestrichen werden darf.
Deutschland hat die Themen, die es sich redlich verdient hat.
Dann kam ein Pfarrer der sagte: "Streitet euch nicht, tut auch mal was für die Armen hier im Lande", das hörte der Trittin,
der hat dann den Flaschenpfand gebracht, davon leben heute die AGENDA.2010 Opfer.Danke. Die Partei hat immer recht,
willkommen in der "Volksrepublik Deutschland".

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