Update 26.01.2011
Ja ne liebe CDU/CSU - da sind wir voll bei ihnen - wenn man schon die Interessensvertretung der deutschen Altenstifte ist - dann sollte man sich auch dafür einsetzen, dass im Fernsehsaal nicht jeder Blödsinn gezeigt wird. Und ja natürlich, dass Internet ist sehr gefährlich, wirklich - schlimmer als die tolle EURO Rettungspolitik. Am gefährlichsten ist natürlich der Swashmark Mixer: "wenn Interessensvertretung Fernsehsaal dass - dass sich dann da man einsetzen, Internet Interessensvertretung tolle natürlich, Internet der voll bei wirklich schlimmer wenn bei voll ne schlimmer einsetzen, bei einsetzen, Internet liebe jeder Ja ist - schlimmer einsetzen, einsetzen, schon man im einsetzen, Rettungspolitik. auch sind sehr ist ist schlimmer - Fernsehsaal jeder wirklich bei"
Update 01.09.2011
Um es mit einem Satz zu sagen, was ja hier selten genug ist - es gibt keine Möglichkeit und keine Notwendigkeit sogenntes "Leaking" maschinell dh. via "Internet etc" seriös zu betreiben. Wer derartige Dokumente auf einem Rechner abspeichert, der mit dem Netz verbunden ist handelt absolut unverantworllich. Es gibt aber sehr wohl Plattformen, die hier einen völlig anderen Weg gehen, die gibt es schon sehr lange, was die ganze Aufregung um Open/WikiLeaks im Nachhinein als sehr albern erscheinen lässt, wenn sie nicht derartig katastrophale Folgen gehabt hätte.
Die Scheinheiligkeit einiger nicht näher zu bezeichnender Medien ist da allerdinga auch kaum zu übertreffen. Aber man kann ja dazulernen.
Allerdings stellt sich auch die Frage, was die Regierungen getan haben um derartiges zu verhindern. Ein Israelischer General sagte mal (da gab es noch kein WLAN) die einzig sichere Firewall ist 1 Meter 50 Luft zwischen Netzwerkkarte und Buchse. So isses.
Leaking sollte ein soziales, demokratisches Verfahren sein - was letztlich an Grundrechte gebunden ist, diese aber auch abwägen muss. Eine Anbindung an Medien ist ebenfalls unnötig, denn hier werden notgedrungen Entscheidungsprozesse der Öffentlichkeit entzogen, Medien sind Privatunternehmen. Leaking darf kein technisch/mediales Verfahren sein, weshalb schon die Fokussierung auf diese Prozesse demokratische Strukturen in Frage stellt - Menschen müssen mit Menschen reden, daran führt kein Weg vorbei. Soweit dies nicht geschieht wird die sowiso schon paranoide, manipulative Grundstimmung in diesem Zusammenhang weiter zunehmen, sie ist natürlich letztlich das Ergebnis viel zu greinger Beteiligung der Bürger an essentiellen politischen Fragen, dies bezieht sich vor allem auf Informationen, die notwendig sind um Entscheidungen überhaupt treffen zu können.
Der aktuelle Konflikt z.B. zwischen "Domscheidt-Berg" und "Ansage" ist auch eskaliert, weil beide Personen die Nähe zu medialen Prozessen gesucht haben, Berühmtheiten wurden, Geld mit ihren Löchern verdienen, bzw indirekt verdienen, in dem sie ihre Popularität in Büchern/Cooperationen und sonstigen Geschäftsmodelle einbringen. Durch die nun stattfindenden Schlammschlachten entwerten sie alles, was möglicherweise einmal na ja - interessant war. Geld für Leaking - das war mal ein Ausschlusskriterium für seriöse Journalisten - was sind deratige Informationen wert wenn sie derart ausgebeutet werden? Das hat mit einer offenen Zivilgesellschaft, meiner Meinung nach, wenig zu tun - es erweist ihr einen Bärendienst. Aus Sicht der Medien ist überhaupt nicht einzusehen, warum der klassische bestens geschützte Informat hier durch derartigen Technikvodoo abgelöst werden soll.
Für mich ist unter diesen Bedingungen kein wirklich Fortschritt erkennbar (damit ist nicht gesagt, dass die Informationen nicht erhellend waren, es ist damit aber gesgt, dass wir letztlich andere Wege finden müssen um derartiges an die Öffentlichkeit zu bringen, erst dann werden die entsprechenden Informationen nachhaltige gesellschaftliche Prozesse in Gang setzen. So sind sie letztlich tatsächlich kriminalisierbar und wenden sich gegen die Öffentlichkeit.) - aber viel Missbrauch und Gefahrenpotential, dazu zählt auch die Beschaffung der Informationen. Wenn man weiss, dass Unternehmen, Staaten etc Spionage betreiben - in Rechner einbrechen etc. ist es wirklich wichtig sich zu überlegen ob man als zivilgesellschaftliche Instanz auch so verfahren sollt.
Auf der anderen Seite sind die Reaktionen mancher Staaten natürlich völlig überzogen - zumal nur die wenigsten davon ausgegangen sein dürften, dass derartige Depechen von, sagen wir analytischen Genies, verfasst werden. Dumm nur - dass die schlimmsten Befürchtungen der Bedenkenträger nun eingetreten sind (Andererseits - Murphys Law - wer jemals einen Rechner hochgefahren hat, ernsthaft meine ich, der weiss, die Platte raucht ab - er weiss nur nicht wann -äh - so - da bin ich wieder hatte gerade schnell nen Backup vonne Datenbank gezogen - wo war ich stehengeblieben). Also Kinder vertragt euch. Eine grozherzige Amnesie für die Beteiligten sollte allerdings drin sein.
Ein gutes Beispiel, insbesondere weil hier nicht gegen Adminsitrationen gearbeitet wird, sondern es wird versucht einerseits Informanten zu schützen und andererseits Gesellschaftliche Prozesse in Gang zu bringen, die grundsätzlich mehr Offenheit und Transparenz bringen können - ohne in simple Freund/Feind Bilder zu verfallen, ohne das "Sensationelle" zu betonen. Das Modell als Verein/Stiftung ohne direkte mediale Kooperationspartner halte ich ebenfalls für interessant - dieses Projekt existiert seit 1998:
Beispiel: http://fairwhistleblower.ca/
Wer suchet der findet weiteres.
Ja - ne ist klar sowiso alles nur CIA. ;))
Die vielgerühmten (sozialen) Netzwerke besipielsweise haben meiner Auffassung nach zu mehr Intransparenz geführt, sie erzeugen einen Informellen Sektor. Wenn man also schon liest dieser und jener Politiker ist in Wirtschaft, Politik und Medien bestens vernetzt - dann dürfte eigentlich klar sein, dass jeder Knotenpunkt dieses Netzes der Öffentlichkeit mitgeteilt werden müsste. Ansonsten sehen wir uns mit einer zunehmenden Intransparenz konfrontiert, die es unmöglich macht Strukturen die bestimmte Personen in bestimmte Machtpositionen bringen nachzuvollziehen. Wir wählen Partein/bisweilen Personen als Direktkandidaten - aber schon die Ebene der politischen Beamten und darunter, die bisweilen auf Lebenszeit ernannt werden, das "Hirn" der Politik sind, sie sind nicht wählbar. Wenn wir die ewige Parteipolitik, die viel demokratisches Potential zerstört - je wieder in vernünftige Bahnen lenken wollen, dann müsste man was tun, müsste. Von einer drastischen Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmung habe ich da noch garnicht angefangen.
Siehe Libyenkrieg Hase vs. Igel - Teheran vs. NATO/GCC/Paris - wer ist schneller in Tripolis. Der Countdown läuft. ;)
Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein, um die Suche zu starten.