Wallenstein zu Kaiser Ferdinand II, in der Verfilmung nach der Biographie von Golo Mann
"this is the place - swashmark 2011"
[ 30.04.2012 ]
Noch ein Nachtrag zu Libyen,
, an der
,passt ja.
22.03.2012
Okay - einen noch - "Masters of War" bissken Romatik kann ja nicht schaden.
And always Remember:

Image by Nick Bygon / Flickr / Creative Commons.
19.03.2012
Vorerst letztes Update im R2P Thread - für mich kann nach den Entwicklungen in Damaskus, u.A. nun auch z.B. mit russischen Waffenlieferungen (nach Französischen Lieferungen an Lybische "Rebellen" und dramatisch ausufernden Lieferungen von Seiten des "Westens" an die Golfstaaten. (Für Deutschland keine Rot/Schwarze Spezialität - schon unter Schröder I und II wurden Waffenteile und Waffen in die Region geliefert - im Falle Lybien müssten die Rot-Grünen sowieso noch erklären, wie genau sie sich einen Krieg ohne Waffen(lieferungen) vorstellen, darüberhinaus warte ich noch auf die Erklärung, warum Libyen nichts mit Saudi Arabien und dem Iran zu tun hat - auf die Erklärung werde ich bis zum St. Nimmerleinstag warten, is mir klar.), sowie Terror, kein Zweifel mehr daran bestehen, dass es sich bei den sogenannten Revolutionen in Nah-Ost und NordAfrika um Stellvertreterkriege handelt, bei denen es um die zukünftige Rolle des Iran, Syrien, der Palästinensergebiete einerseits und um die Rolle Israels, des Irak und Saudi Arabiens, andererseits geht. Prinzipiell also eine Korrektur der Kalten Kriegs Ergebnisse, die ja bereits von Bush Senior mit Kuwait und dem 2. Golfkrieg eingeleitet wurde. Getreu der Aussage von H. Clinton über die BackSeat Rolle des Pentagon dürften die USA genau jene Rolle des "Drohnenkriegers" spielen.
(Noch in Klammern muss man auf die neue Identitätspolitik, eine ethnisierende Identitästpolitik der US-Demokraten, mit ihrem ethnisierten US Präsidenten Obama verweisen - der Schulterschluss mit dem traditionellen Islamismus ala Ägypthen, wie er auch von Obama gesucht wird, ist Teil einer ethnisierenden Strategie, denn hier wird der Islamismus nicht zuerst als eine bloße Religion begriffen, sondern als eine quasi-Ethnie - die eben folkloristische - kulturelle Lebensäußerungen pflegt - siehe auch Karsai - das ist das Update in der US-Politik, die Ziele haben sich nicht verändert. Dieses Update lässt sich nach den blinden Denunziationen der "War on Terror Zeit" bereits in den Massenmedien feststellen, auch in den deutschsprachigen. )
Es kann nicht ernsthaft davon gesprochen werden, dass es hier um Demokratiebewegungen oder Volksaufstände geht (Wobei auch in der Vergangenheit eines der wichtigsten Instrumente der Stellvertreterkriege die Instrumentalisierung von jeweils gegen den Gegener gerichteten "Aufständen" war.). Wir haben es mit Bürgerkriegen zu tun, bei denen die verbleibenden Supermächte jeweils versuchen eine der Parteien zu stärken um erneut ihre hegemonialen Interessen durchzusetzen, von Seiten des "Westens" diesmal mit einer islamistischen Geschmacksrichtung. Die islamistische Bewegung ist also an eine (alte) Grenze geraten, an der sie ihre Machtansprüche ohne die Unterstützung des "Westens" nicht dauerhaft durchsetzen kann.
Sie kehrt damit an den Anfang des politischen Islam in Ägypten zurück (Nationalisten<->Islamisten), wir erinnern uns in diesem Zusammenhang an die Ermordung Muhammad Anwar as-Sadats (wobei man die "UltraRadikalen" (Wahabismus/Salafismus) um die Ikone Bin Laden durchaus als historischen "Sonderweg" verstehen kann, der eigentliche politische Islamismus begann in Ägypten, und war eine Reaktion auf die "verweltlichung" der Nationalisten um Nasser etc.pp., denen der Westen dann bis 2011 (notgedrungen) die Stange hielt (ein Erbe der UdSSR). Es kündigt sich nun also ein Bündnis zwischen dem traditionellen politischen Islamismus und westlichen Hegemonialinteressen an.
The de-incubation of Kuwait.
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Damit wird im übrigen, aus Sicht des Westens, auch ein Abzug aus Afghanistan flankiert. Damit allerdings ist indes auch klar, im Bezug auf Afghanistan, dass dort ebenfalls ein Stellvertreterkrieg stattfand - wer also glaubt die z.B. deutschen Soldaten seien für Freiheit und Demokratie, sowie im Kapmpf gegen den Terror gestorben, der macht sich was vor. Während die Leute in Afghanistan die "Heimat verteidigen", werden die Regime, die die Taliban direkt und indirekt unterstützen, etwa Saudi Arabien, von den Staaten, die in Afghanistan einmarschiert sind, hochgerüstet um in der strategisch essentiellen Region Nah/MittelOst die Interessen des Westens zu vollstrecken. Indes Soldaten werden bezahlt um zu töten - dies kann man von ihren Opfern der harmlosen Zivilbevökerung, die mehr als 80% der Opfer in Afganistan ausmachen, wie auch in Libyen, wie auch in Syrien, wie überall, nicht behaupten. Zur Befehlverweigerung auf Grundgesetzbasis und Gewissen sind alle Tore gesetzlich offen, jederzeit - fragen sie ihren Unteroffizier.
7. Weder der NATO-Vertrag, das NATO-Truppenstatut, das Zusatzabkommen zum NATOTruppenstatut
noch der Aufenthaltsvertrag sehen eine Verpflichtung der Bundesrepublik
Deutschland vor, entgegen der UN-Charta und dem geltenden Völkerrecht völkerrechtswidrige
Handlungen von NATO-Partnern zu unterstützen.
Bundesverwaltungsgericht AZ 2 WD 12.04
Und beachten sie das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig: Bundesverwaltungsgericht AZ 2 WD 12.04 - Urteil vom 21. Juni 2005 - da eine Zusammenarbeit der Bundeswehr, damit auch eine tatkräftige Unterstützung der Bundewehr bei Verbrechen der US-Armee in Afghanistan, nicht ausgeschlossen werden kann - dürften also vom Bundestag mit seinem Mandat nicht beabsichtigte, auf praktischer Ebene stattfindende Ereignisse, möglichewrweise durchaus relevant sein - auch im Bezug auf §11 Soldatengesetz - fragen sie einen Rechtsanwalt oder eine Friedensinitiative vor ort - da werden sie geholfen - die Bundeswehr ist nicht die Wehrmacht - Sie sind zuerst ein Bürger, der eine Uniform trägt, und kein Soldat!).
"Ich habe in diesem Jahr immer wieder darauf verwiesen, dass wir in unserem Lande doch einiges schon noch tun müssen, um auch den Zusammenhang von regionaler Sicherheit und Wirtschaftsinteressen in unserem Lande offen, ohne Verklemmung auszusprechen, und dass wir uns hier weiterhin außerordentlich schwer tun, weil es zuweilen, auch in den interessantesten Kreisen, als überaus verwegen gilt, diesen Konnex und diesen Kontext herzustellen.
Das war einer der Gesichtspunkte, den ein mittlerweile ehemaliger Bundespräsident sehr offen ausgesprochen hat, weshalb er fürchterlich geprügelt wurde, und ich mich bis heute frage, was so verwegen an dieser Aussage war(...)"
Zitat: Karl-Theodor zu Guttenberg, während einer Rede auf der 10. Berliner Sicherheitskonferenz im November 2010
Quelle: Audiomitschnitt der Rede bei http://augengeradeaus.net;
Wörtliches Transkript von http://beim-wort-genommen.de/
(Im übrigen müssen die Rot-Grünen konservative Politiker über die Boulevard-Klinge (Verurteilung von Taten auf moralisch indifferenter Basis, schon bei unklarer objektiver Beweislage, vor einer rechtsstaatlichen Würdigung - also ein Scherbengericht - das ist das Mittel desjeniegen, der sich inhaltlich nicht absetzen kann, es ist ein macht- medien- parteipolitisches Mittel, was unpolitischer nicht sein kann. Eigentlich ebenfalls würdelos, im Nachgang so indifferent, das es politisch eben bedeutungslos ist.) springen lassen, weil sie selbst in der inhaltlichen Ausrichtung von dem Konservativen ununterscheidbar geworden sind - Guttenberg wäre nie und nimmer über obiges Zitat gestürzt - obschon es in seiner politischen Relevanz, und völkerrechtlichen und verrückterweise - verfassungsrechtlichen - Konsequenz Lichtjahre schwerwiegender zu bewerten ist, als seine merkwürdige Doktordingens, in der es unterhaltsam gesampelt um die Konstitutionen der Zukunft ging ;). Das hat sehr wohl was miteinander zu tun, denn wer es so erreicht, der kriegt was er verdient - einen neuen Präsidenten: )
"Um es klar zu sagen, ich finde den Einsatz nicht gut, aber erträglich und gerechtfertigt”
Rot-Grün-Schwarz-Gelber Bundespräsident der Nationalen Einheit Gauck zum Afghanistan Einsatz der Bundeswehr.
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Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang auch an die seinerzeit essentielle Diskussion im Falle Kuwait - erst durch die Zustimmung Saudi-Arabiens als Aufmarschgebiet des Westens zu fungieren, konnte dieser 2. Golfkrieg überhaupt erst stattfinden, diese Frage hat jedoch die arabische Welt und insbesondere Saudi Arabien gespalten, wg. ungläubige Soldaten im Lande Mekkas, und war die Geburtsstunde des Bin Ladin Flügels - um dem zu begegnen wurde eine temporäre Truppenstationierung vereinbart, die nach Ende des Krieges beendet werden sollte, allerdings so, dass die übrigen unter dem Einfluss der Saudis stehenden GCC Staaten - wie Bahrain, VAE, Oman, Kuwait und Qatar die Rolle des Aufmarschgebietes übernahmen - also die reichen arabischen Öl-Staaten. Hierbei spielt Frankreich ebenfalls eine entscheidende Rolle und hat unter Sarkozy beispielsweise eine Französische Basis in Abu Dhabi/VAE eröffnet, wo bereits die mächtige US-Basis "Al Dhafra Air Base" ist. (Straße von Hormus ist strategisch im Blickfeld.).
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