Haha.
Whatever,
> cu
Vor meinem Haus Europa steht ein Schild, darauf steht: Hier ist kein Haus.
aus der Newsgroup de.comp.security.firewall leicht uminterpretiert is ja 1. April, und ich bin knapp einem akuten Herzversagen entgangen wegen kaputtlachen.
{*sorry ist das einzige mal aber es muss sein, bitte mal alle Augen zudrücken ich mache es nie wieder*}
"Es ist nun eine alte Geschichte, daß der kleinbürgerliche Reformer in allen Dingen der Welt eine „gute“ und eine „schlechte“
Seite sieht und daß er von allen Blumenbeeten nascht. Eine ebenso alte Geschichte ist aber,
daß der wirkliche Gang der Dinge sich um kleinbürgerliche Kombinationen sehr wenig kümmert
und das sorgfältigst zusammengeschleppte Häuflein „guter Seiten“ von allen möglichen Dingen
der Welt mit einem Nasenstüber in die Luft sprengt. Tatsächlich sehen wir in der Geschichte
die gesetzliche Reform und die Revolution
nach tieferen Gründen als den Vorzügen oder Nachteilen dieses oder jenes Verfahrens funktionieren."
Rosa Luxemburg, Sozialreform oder Revolution
“There are pockets of our society that are not only broken,
but frankly sick it is a complete lack of responsibility in parts of our society,
people allowed to feel that the world owes them something.”
Cameron, David auf die Frage nach der Rolle des britischen Oberhauses.
[ 17.04.2012 ]
Ja ja der große "Aktienboom" wg. Spanische Anleihen, also bitte, schaut euch die Verluste der letzten zwei Wochen mal genau an, dies ist die alte Volatilität, wirklich wahnsinnig überraschend, hier in interessantes Interview in der FAZ - der Rest steht unten. Und ich mein, dass die Anleger nicht für den Rest ihres Lebens bezahlen werden, damit sie deutsche Anleihen kaufen dürfen, gnädigerweise, ist auch irgendwie sehr überraschend, nicht war, insbesondere bei der atmeberaubenden Rendite. Also - Business as usual, wurd ja auch Zeit.

Schild Aufschrift, "Hier sind keine Berge" Zur Metaphysik Europäischer Brandmauern. Und nein, Papageien gibts hier auch nicht. Dafür Franzi Zöger - Nomen est Omen - Oh, nein, aaahrgg jshj piow da ist dieses WOrt enisnp oe nein pommern odhbhb afh ns
[01.04.2012]
Schäuble sagte: "Die Finanzmärkte wollen wissen, ob Europa in der Lage ist, Strukturen zu schaffen, die dauerhaft die Stabilität dieser Währung und Investitionen in diesem Raum sicherstellen." Auch Jörg Asmussen mahnt Wirtschaftsreformen an.
(Hier stimmt ausnahmsweise mal die Reihenfolge: 1. Strukturen, 2. Stabilität, 3. Währung, nicht war.)
Das ist auf den ersten Blick richtig, allerdings sind diese Strukturen, keine Strukturen der Finanzwirtschaft, das Problem entsteht schlicht nicht aus dem Finanzmarkt, die Probleme des Finanzmarktes, die Angreifbarkeit der Währung ist ein Symptom, weshalb alle, ausnahmslos alle, bisher etablierten Mechanismen letztlich erratisch sind. Es geht um das Nord-Süd-Gefälle der EU insgesamt, was sich insbesondere in Agglomerationen und De-Agglomerationen von Wirtschaftsstrukturen spiegelt.
Ebenso geht es letztlich nicht um Staatsschulden, denn die Staatsschulden des Südens, sind die Gewinne des Nordens, was hier also etabliert wird ist nichts anderes als eine "Sozialhilfe" für Staaten, die einerseits dem Norden zugute kommt, weil der Absatzmarkt des Südens nicht wegbricht und andererseits dem Süden schadet, weil durch diese Art der Hilfe nichts, ich wiederhole, nichts, aber auch garnichts, an den Ursachen geändert wird. Deshalb ist es ebenfalls vollkommen illusorisch anzunehmen, dass durch Instrumente wie dem Fiskalpakt, oder Anderen auf den Staat bezogene Maßnahmen, die Wirtschaftsstrukturen verbessert werden. Ich hoffe Schäuble meint das so, denn dann isses ja gut. Andernfalls müsste man sagen, die etablierten Instrumente werden mindestens mittelfristig die Probleme nicht lösen, sondern im Gegenteil, verschärfen.
Das ist also ein politisches Problem - die EU ist ein Raum geteilter Souvernität und Solidarität,ein postmoderner "Wirtschaftsstaat", aber die Möglichkeiten des Europäischen Parlaments, sowie der Kommission, werden immer wieder durch nationale und nationalistische Einzelinteressen blockiert, damit sind also die Möglichkeiten eine GesamtEuropäische Wirtschaftspolitik zu machen extrem begrenzt, weshalb die "Realität des Marktes" der Politik davonrennt und sie in ihren virtuellen Raum der "Transferunion" drückt, vor allem aus diesem Grunde ist der EURO instabil und benötigt die dauernde Hilfe, echte Stabilität ist keine Frage der Staaten, sie ist eine Frage der Wirtschaft - eine robuste und effektive gesamteuropäische Wirtschaft, die wäre das eigentliche Rüstzeug mit dem man den Spekulanten in den Hintern treten kann, diese wiederum kann nur durch eine Stärkung der Befugnisse des europäischen Parlaments und erst dann der Kommission entstehen. Stattdessen werden dauernd Instrumente und Gremien erschaffen, die letztlich an den dafür geschaffenen Institutionen vorbeigehen, das ist ein großes Problem, und Ergebnis des unausgegorenen Zustandes eines permanenten Changierens zwischen Nationalen und Europäischen Interessen.
Man muss sich endlich entscheiden: Europa oder Alte Nationen. Das ist das Problem, Nationalismus ist teuer.
So wird der EURO letztlich immer noch als eine Art Wechselkurssystem behandelt, allerdings ohne die Möglichkeit abzuwerten, was eine in weiten Teilen virtuelle Währung ergibt, die immer wieder gestützt werden muss. Das ist die eigentliche Lehre, für mich ist gerade nicht erkennbar, wo hier effektive Maßnahmen erfolgt sind, denn letztlich gibt es immer noch keinen gesamteuropäischen Haushalt, erst wenn es diesen gibt, kann man wirklich handeln. Leider muss man so realistisch sein und sagen, dass die nationalen Parlamente dazu nicht in der Lage sind und auch nicht sein werden, im Gegenteil sie sind ein überflüssiger Bremsklotz.
Was bitteschön sollen Brandmauern für einen Effekt auf ökonomische Agglomerations und De-Agglomerationsprozesse haben? Sparauflagen für den Süden werden diese Probleme verschärfen - im Gegenteil, müsste man Anreize schaffen, damit Unternehmen und Industrielle Strukturen nach dem Süden gehen. Das wiederum wird mit alten Industrien nicht funktionieren, da diese ebenfalls schon im Norden Schwierigkeiten haben, also müsste man Neue Industrien schaffen, beispielsweise, das sind dann aber alles Überlegungen, die von den Ergebnissen und Diskussionen sovieler Gipfel, soweit entfernt sind, wie die Erde von Alpha Centauri. Und eins ist sicher, solange die Nationalstaaten Europas eine derart wichtige Rolle spielen, solange wird hier garnischt passieren.
Der EURO hat Euopa in Fetzen gerissen, das ist logische Konsequenz seiner fundamental falschenKonstruktion, seiner überhasteten Einführung, zu keinem Zeitpunkt konnten die politischen Instrumente mit der Dynamik der Währung schritthalten, es kommt nun also darauf an die politischen Instrumente auf Gleichschritt mit der Dynamik der Währung zu bringen, gelingt dies nicht, bestehen die Probleme fort, und im Nachgang entsteht eine Selbstbedienungseinrichtung für Spekulanten, was man ihnen allerdings nicht vorwerfen kann, sie tun das was man im Kapitalismus halt macht. Die moralische Empörung der Reformisten ergibt sich aus ihrem grundlegenden Irrglauben man könne den Kapitalismus bezähmen, genausogut kann man versuchen das Meer, um das berühmte Beispiel zu wählen, mit einem Löffel auszulöffeln (Internationalismus {Inclusion:Exclusion} - während hier irgendwelche Leute die Errungenschaften der letzten 50 Jahre feieren, wissen sie genau, dass dieser Wohlstand, auch die Pfründe, die sie mit den Beschäftigten erstritten haben, auf Kosten der Südhalbkugel erwirtschaftet wurden, auf der "ein Dollar am Tag" der Maßstab sozialer Sicherheit ist, neben den katastrophalen ökologischen Bedingungen, beispielsweise der Rohstoffförderung, genauso haben wir erlebt, wie z.B. unter Schröder diese Pfründe, die die Mütter und Großmütter, die Väter und Großväter, die Tunten und Großtunten - äh - auf der Straße und nicht im Gewerkschaftsbüro erstritten haben, Null und Nichtig sind, sobald erneut eine gegenläufige Dynamik freigesetzt wird, und keine Abwehrmaßnahmen getroffen werden.) Diese Positionen sind also nicht weniger abenteuerlich, als die "Transferunion" selbst, und bringen keine Lösungen. Schaut man sich die Vorschläge reformistisch orientierter Grupen und Parteien an, dann fällt auf, dass sie eine bodenlose Doppelmoral fahren, denn einerseits schimpfen sie auf das System und seine Dynamiken, andererseits schlagen sie Lösungen vor die Kosten verursachen, da sie ja hauptsächlich den Staat und damit seine eingebildete Eigenschaft als guter Papa stärken wollen, nun weiss allerdings jedes Schulkind, dass im Kapitalimus Kosten und Einnahmen irgendwie gegengerechnet werden müssen, also benötigen sie tatsächlich gerade den Kapitalismus und damit seine ganzen Sauereien um ihre Vorschläge überhaupt innerhalb der Marktwirtschaft abbilden zu können (wenn nicht im Inland, dann in der Sahelzone), ein Leben hinter der Mauer verkürzter Wahrnehmungen, sie sind also gerade auf dieses System angewiesen - der Rest ist Politikergewäch, der sich in der Regel aus dem bereits von Marx und Engels kritisiertem Ansatz des sog. "Verteilungssozialismus" ergibt. Marx und Engels schreiben im kommunistischen Manifest:
(mir gefällt am besten: "Winkelreformer der buntscheckigsten Art")
"Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern. Es gehören hierher: Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art. Und auch zu ganzen Systemen ist dieser Bourgeoissozialismus ausgearbeitet worden."
(...)
"Die sozialistischen Bourgeois wollen die Lebensbedingungen der modernen Gesellschaft ohne die notwendig daraus hervor gehenden Kämpfe und Gefahren. Sie wollen die bestehende Gesellschaft mit Abzug der sie revolutionierenden und sie auflösenden Elemente. Sie wollen die Bourgeoisie ohne das Proletariat. Die Bourgeoisie stellt sich die Welt, worin sie herrscht, natürlich als die beste Welt vor. Der Bourgeoissozialismus arbeitet diese tröstliche Vorstellung zu einem halben oder ganzen System aus. Wenn er das Proletariat auffordert, seine Systeme zu verwirklichen und in das neue Jerusalem einzugehen, so verlangt er im Grunde nur, daß es in der jetzigen Gesellschaft stehenbleibe, aber seine gehässigen Vorstellungen von derselben abstreife."
ERGO (Böse, böse du böser gemeiner fieser Spekulant, du, du, Menschenquäler, jetzt gibts aber auf die Löffel):
"Der Sozialismus der Bourgeoisie besteht eben in der Behauptung, daß die Bourgeois Bourgeois sind - im Interesse der arbeitenden Klasse."
Damit wird die Welt zum Kirchentag - was sie nicht ist und niemals sein wird.
Würde man nun hingehen und allein gegen diese Spekulationen vorgehen (was gegenwärtig geschieht, indem man ihnen den Turkey, via Brandmauern . ich mein kennen sie die Newsgroup "de.comp.security.firewall"? - suchen sie da mal nach "Personal Firewall", (DAU ist nicht das Kennzeichen des Eifelkreises Daun, sondern heisst D-ümmster A-nzunehmender U-ser, lindert), dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein objektiver Rückschritt erfolgt, der die Dynamik des gesamten Raumes abschwächt, was wiederum keine Lösung sein kann, denn dann würden sich die ursächlichen Probleme ebenfalls verstärken, Stillstand, Deflation, Stagflation, Ionenstürme was weiss ich - hauptsächlich Stillstand - das muss man den national orientierten Politikern, die vor ihren national orientierten Wählern zittern ankreiden, und nicht dem Finanzmarkt. Natürlich wären "Vereinigte Staaten von Europa" ein "Bürgerlicher Staat" - na und - was soll daran schlechter sein als an den alten Nationalstaaten, die nur noch Probleme verursachen?
Aber ich mein - gut möglich, dass man dies alles erst nach der Revolution lösen können wird, nicht wahr. ;) Bis dahin Vorhang auf - für die Kultur is now: Bretter die die Welt bedeuteten:
Aber eins muss ich schon zugeben, wenn beim morgigenheutigen, gesrigen, nächste Woche Gipfel, während Schäuble gerade den Schattenhaushaltsplan für die PIGGS vorstellt, plötzlich eine der Türen aufflöge und ein paar Tänzerinnen die Akten durcheinandertänzten, und sich irgendwo unter dem Rock ein paar Eurobonds hervorzögen, ums sie sogleich mit einer gekonnten Geste der deutschen Delegation unter die Nase zu reiben, dann hätte das schon was, vor allem, wenn sie der finnischen - beim Abgang die Fersen aufs Nasenbein hüben - aber leider - aber - das wird sicher nicht passieren, denn das wäre ja als ob man aus einem Traum erwacht - I have a Dream.
Doch - wer weiss - da es ja bald knapp wird mit dem Geld, vielleicht könnte man einen EuroBond Testlauf starten - indem man Filmbonds auflegt - wie gibts schon? Gestatten - Bond . Euro Bond. Oh gott - jetzt ist aber schluss - pardon.
Dennoch Depressionen - Tanz auf dem Vulkan - Schuldenfond - Eurobong - Eurobond - Filmbond - Einheitsfond - Verschaukelung - ein Kreis schließt sich, und so wird das Einheitsdenkmal sicher ganz schwärmerisch leicht zur Eröffnung erstmal betanzt - fragt sich nur von wem.
Tarantino bitte übernehmen sie. : "Mein Name ist Leutnant L. Dorain, und ich brauche 8 Soldaten, wir werden als Zivilisten getarnt über Frankreich abgesetzt, wir haben nur eine Aufgabe - eine Einzige - Nazis töten."
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