
[ 20.05.2012 ]
Gabriel - will Neuwahlen, wir auch. Punkt.
[ 19.05.2012 ]
"Das in der Form von Geldkapital vorgeschoßne zirkulierende Kapital von 500 Pfd.St., welches immer seine Umschlagsperiode,
sei das zirkulierende Gesamtkapital der Gesellschaft, d.h. der Kapitalistenklasse.
Der Mehrwert sei 100 Pfd.St.
Wie kann nun die ganze Kapitalistenklasse beständig 600 Pfd.St.
aus der Zirkulation herausziehn, wenn sie beständig nur 500 Pfd.St. hineinwirft?"
Karl Marx: Kapital, Bd II. In: Karl Marx/Friedrich Engels: Werke, Bd.24, S.332.
"1. Aus Depositen in Banken; und es ist eine verhältnismäßig geringe Geldsumme, worüber die Bank wirklich verfügt.
Es ist hier nur nominell Geldkapital aufgehäuft. Was wirklich aufgehäuft ist, sind Geldfordrungen,
die nur deswegen versilberbar sind (soweit sie je versilbert werden),
weil ein Gleichgewicht zwischen dem zurückgeforderten und dem eingelegten Geld stattfindet.
Was sich als Geld in den Händen der Bank befindet, ist relativ nur eine kleine Summe.
2. Aus Staatspapieren. Diese sind überhaupt kein Kapital,
sondern bloße Schuldforderungen auf das jährliche Produkt der Nation.
3. Aus Aktien. Soweit kein Schwindel, sind sie Besitztitel auf einer Korporation gehöriges
wirkliches Kapital und Anweisung auf den daraus jährlich fließenden Mehrwert."
Karl Marx: Kapital, Bd II. In: Karl Marx/Friedrich Engels: Werke, Bd.24, S.349 f
In Deutschland hat ein Bündnis in Frankfurt gegen die Übermacht der Banken demonstriert. Dennoch um die Bankentürme zu spazieren und damit zu zeigen, dass man die Ursache für die aktuelle Krise, letztlich eben so erratisch, wie die Bundesregierung und viele Parteien, insbesondere am Finanzmarkt festmacht, ist irgendwie nicht sonderlich überzeugend, und sehr harmlos, zumal von Teilen der CDU über SPD/Grüne und Linkspartei alle in einer populistischen Finanzmarktfalle stecken. Zum "Finanzmarkt" gehören da nicht auch Aktiengesellschaften und das Schlagwort vom "Shareholdervalue" dazu - also damit würde man den Fokus schon deutlich erweitern, und auf eine tragfähige Basis stellen.
Die mit weitem Abstand größten Probelme für soviele Bereich des Zusammenlebens, aber auch im Bereich der Ökologie und mangelnder sozialer Nachhaltigkeit entstehen eben aus der Finanzialisierung der großen Corporations - hier spielen Banken nur eine vergleichsweise unwichtige Vermittlerrolle, auch weil die großen Corporations längst eigene Finanzabteilungen und Subkonzerne haben, wie etwa VW - die VW Financial Group hat z.B. 2 MRD E aus den Tendern der EZB gezogen - also es geht schon ziemlich daneben dieses ganze Bankentheater - es ist ein ideologischer Protest, der keine reale Grundlage hat, wenn man bereit ist jenseits von trendigen verkürzten Kritiken tatsächlich in eine Analyse einzusteigen.
Facebook ist an die Börse gegenagen und ist wertvoller als BMW und Siemens zusammen - das sind die realen Probleme des Brokerkapitalismus. Banken kriegt man schnell in den Griff indem man "To.Big.To.Fail" verhindert und sie ben in die Insolvenz schickt, dann aber besteht alles weitere fort.
Währenddessen einigen sich Metal- und Elektroindustrie auf 4,3% - was nicht als ernsthafte Lohnerhöhung gewertet werden kann, da die realen Preisanstiege und die Inflation dies auffressen werden. Von einer Wende in der Tarifpolitik bleibt man so weit entfernt, dies zeigt schon eher auf die realen Probleme.
Im Gegenteil müsste man den Fokus von den Banken nehmen und auf den kapitalistischen Gesamtprozess zeigen. Aber dazu ist hier nun wirklich alles geschrieben worden.
[ 15.05.2012 ]
Nun also Neuwahlen in Griechenland. Alles andere wäre von Seiten der demokratischen und radikalen Linken Syriza" auch ein Verrat gewesen. Eine Expertenregierung wäre eine Expertendiktatur. Man sollte die Lage in Griechenland, vor dem Hintergrund der Geschichte des Landes, allerdings sehr sorgsam beobachten. Eventuell schonmal die OSZE in Stellung bringen ;) - Z - .
Wählt "Syriza".
Tell us 'bout a man called hitler

[ 14.05. 2012 ]
In Spanien regt sich ziemlich genau ein Jahr nach dem Protesten rund um die Forderung nach realer Demokratie am 15.Mai 2011 erbitterter Widerstand gegen die Sparpolitik - ein "Stummer Schrei" brandet durch die Straßen der Hauptstadt Madrid. Spanien ist schwer angeschlagen, die Ökonomie ist am Boden, jeder 4. ist Arbeitslos, die Industrie vezeichnet dramtische Einbrüche - eine klassische Rezession.
Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein, um die Suche zu starten.